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Federer und Djokovic Opfer eines Betrugs?

An den letzten zwölf Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Wimbledon und New York gehörten Roger Federer und Novak Djokovic stets der gleichen Tableauhälfte an. Eine serbische Juristin wittert Betrug.

0,02 Prozent Wahrscheinlichkeit: Von 2008 bis 2011 befanden sich Federer und Djokovic in Melbourne, Wimbledon und New York immer in der gleichen Hälfte des Draws.
0,02 Prozent Wahrscheinlichkeit: Von 2008 bis 2011 befanden sich Federer und Djokovic in Melbourne, Wimbledon und New York immer in der gleichen Hälfte des Draws.
Keystone

Die Chance, dass sich zwei Spieler bei zwölf Turnieren immer in der gleichen Hälfte des Feldes befinden beträgt gerade einmal 0,02 Prozent. Und dennoch trifft genau dieser Fakt auf Roger Federer und Novak Djokovic zu, wenn man auf Australian Open, Wimbledon und US Open der Jahre 2008 bis 2011 blickt. «Das ist so, als würde man zwölfmal eine Münze werfen, und zwölfmal landet sie mit der Zahl oben», sagte die serbische Juristin Katarina Pijetlovic dem deutschen Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» (Quelle online nicht verfügbar).

Pijetlovic, die unter anderem an der Universität von Helsinki Sportrecht lehrt, erklärte darum im Rahmen eines Anti-Korruptions-Symposiums in Köln, sie halte eine Manipulation für möglich. Die Organisatoren der drei genannten Grand-Slam-Turniere wollten sich auf Anfrage des «Spiegels» nicht zum merkwürdigen Zufall bei den Auslosungen äussern. Im Tennis werden die Nummern 1 und 2 der Setzliste jeweils in unterschiedliche Tableauhälften platziert, die Nummern 3 und 4 per Los zugeteilt.

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