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Federer siegte dank «guten zehn Minuten»

Igor Andrejew blieb gegen die Weltnummer 2 Roger Federer weitgehend chancenlos, konnte im zweiten Satz aber ein Tiebreak erzwingen.

Über weite Strecken ungefährdet: Roger Federer obsiegte gegen den Russen Igor Andrejew mit 7:5 und 7:6.
Über weite Strecken ungefährdet: Roger Federer obsiegte gegen den Russen Igor Andrejew mit 7:5 und 7:6.
Keystone

Der als Nummer 2 gesetzte Roger Federer gewann gegen Igor Andrejew sein Auftaktspiel beim Masters-Turnier im kalifornischen Indian Wells problemlos in 94 Minuten mit 7:5, 7:6 (7:4). Der Baselbieter Federer kam gegen den Russen, der im Ranking auf Platz 96 zurückgefallen ist, ohne Satzverlust durchs Spiel. Federer blieb im vierten Vergleich mit dem hart schlagenden Russen erstmals ohne Satzverlust. Ganz einfach wurde ihm der Erfolg aber nicht gemacht: Obwohl Federer den ersten Satz klar dominierte, fehlten Andrejew bei 5:4 und Service Federer nur zwei Punkte zur Führung, im zweiten Durchgang war er mehrmals nur drei Punkte vom Ausgleich entfernt. Federer gestand denn auch ein, dass nach «guten zehn Minuten», die zum Stand von 7:5 und 2:0 führten, Andrejew «seinen Weg zurück ins Spiel gefunden hat, das nun sehr umkämpft wurde.»

«Glücklich über gutes Spiel»

Von der Grundlinie besteht zwar noch Steigerungspotenzial, das Timing war nicht immer optimal. Aber der dreifache Indian-Wells-Champion (2004-2006) war aber bei eigenem ersten Aufschlag vor allem im ersten Satz praktisch unantastbar und überzeugte bei den Netzangriffen. Auf seiner Homepage verlautbarte er: «Ich bin glücklich, ein gutes Spiel gemacht zu haben, vor allem gegen Spieler, mit denen es in der Vergangenheit immer knapp war.» Nichtsdestotrotz legte Federer mit dem Sieg den Grundstein zur Egalisierung des Turnierrekords von Tennis-Legende Andre Agassi. Dieser kann in Indian Wells 31 Siege (und 13 Niederlagen) vorweisen. Dem in Wollerau wohnhaften Roger Federer fehlt damit nach seinem 30. Turniererfolg nur noch ein Sieg bis zu Agassis Rekord.

Juan Ignacio Chela mit Mühe

Gelegenheit zum Erreichen dieser Marke bietet das Spiel gegen seinen nächsten Gegner, der Argentinier Juan Ignacio Chela, am Dienstag. Gegen den als Nummer 29 gesetzten Schlaks hat die Weltnummer 2 in fünf Partien nur einen Satz abgegeben. Der Argentinier Chela besiegte am Sonntag den Deutschen Philipp Petzschner mit einiger Mühe und jeweils 3:5 Rückstand im zweiten und dritten Satz in zwei Stunden und 23 Minuten mit 4:6, 7:5 und 6:2.

si/ot

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