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Federer mit reiner Weste in den Viertelfinals

Roger Federer steht am Australian Open auch nach dem vierten Spiel mit weisser Weste da. In den Achtelfinals bezwang er den Kanadier Milos Raonic problemlos mit 6:4, 7:6, 6:2.

Lächelnd in diskreter Jubelpose: Roger Federer läuft es in Down Under hervorragend.
Lächelnd in diskreter Jubelpose: Roger Federer läuft es in Down Under hervorragend.
Dita Alangkara, Keystone
Der Schweizer lässt seinem Widersacher Milos Raonic im Achtelfinal des Australian Open keine Chance und setzt sich in rund 116 Minuten in drei Sätzen mit 6:4, 7:6 (7:4), 6:2 durch. Federer spielt dabei konzentriert und antizipiert die harten...
Der Schweizer lässt seinem Widersacher Milos Raonic im Achtelfinal des Australian Open keine Chance und setzt sich in rund 116 Minuten in drei Sätzen mit 6:4, 7:6 (7:4), 6:2 durch. Federer spielt dabei konzentriert und antizipiert die harten...
Dennis Sabangan, Keystone
Lachend gibt der Tennis-Maestro aus dem Baselbiet den vielen Fans Autogramme. Der Schweizer ist relaxed, gut gelaunt und wirkt unglaublich frisch – egal, was er anpackt.
Lachend gibt der Tennis-Maestro aus dem Baselbiet den vielen Fans Autogramme. Der Schweizer ist relaxed, gut gelaunt und wirkt unglaublich frisch – egal, was er anpackt.
Mast Irham, Keystone
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Roger Federer steht in Melbourne auch nach dem vierten Spiel noch mit weisser Weste da. Der 31-jährige Baselbieter machte auch mit dem äusserst gefährlichen Kanadier Milos Raonic (ATP 15) kurzen Prozess, obwohl sein 22-jähriger Widersacher das, was er am besten kann, nämlich aufschlagen, ausgezeichnet zur Schau trug. Nach 113 Minuten stand Federers Dreisatzsieg fest. Das erste Break gelang dem Schweizer nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit zum 6:4. Federer profitierte dabei vom einzigen schwachen Aufschlagspiel seines Gegners während der ersten beiden Sätze: Raonic unterliefen zwei unerzwungene Fehler, ein Doppelfehler zum Satzball, und zum Abschluss setzte er einen relativ einfachen Flugball ins Netz.

Die Vorentscheidung gelang Federer im Tiebreak des zweiten Satzes. Mit zwei Passierbällen gelangen ihm die Mini-Breaks zum 4:3 und 7:4. In Anbetracht des 0:2-Satzrückstandes brach danach der Widerstand des Gegners vorzeitig zusammen.

Noch kein Satzverlust, noch kein Break kassiert

Damit steht Federer nach dem Mammutprogramm gegen Benoit Paire, Nikolai Dawydenko, Bernard Tomic und Milos Raonic immer noch ohne Satzverlust und ohne verlorenes Aufschlagspiel da. Im letzten Jahr hatte Federer in allen drei Partien gegen Milos Raonic einen Satz abgegeben.

In den Viertelfinals trifft Roger Federer am Mittwoch auf Jo-Wilfried Tsonga, die Nummer 8 der Welt. Der bald 28-jährige Franzose, Finalist in Melbourne vor fünf Jahren, qualifizierte sich mit einem Viersatzsieg über Richard Gasquet für die fünfte Runde. In den Direktbegegnungen führt Federer mit 8:3 Siegen gegen Tsonga. An einem Grand-Slam-Turnier bezwang Tsonga Federer vor anderthalb Jahren in Wimbledon in fünf Sätzen.

Die Resultate von Melbourne.

si/fal

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