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Federer lanciert den Angriff

Der Wimbledonsieger spielt schon in Montreal, die ­Nummer 1 vor Augen. Bei Stan Wawrinka könnte sogar das US Open in Gefahr sein.

Spielt bereits nächste Woche wieder: Roger Federer.
Spielt bereits nächste Woche wieder: Roger Federer.
Keystone

Gezittert hatten die Organisatoren in Montreal. Sie hatten befürchtet, dass Roger Federer die Ferien nach seinem 19. Grand-Slam-Titel verlängern und erst in einer Woche in Cincinnati auf die Tour zurückkehren werde. Es wäre seine dritte Absage in Serie gewesen in Montreal, bei der «Coupe Rogers», die alternierend auch in Toronto ausgetragen wird. Dementsprechend glücklich ist Turnierdirektor Eugène Lapierre: «Wir feiern heute, und die Feierlichkeiten werden die nächsten Tagen andauern. Roger wird ja auch seinen Geburtstag bei uns feiern.» Den 36., am Dienstag.

Während Federer in Toronto 2004 und 2006 gewann, strebt er in Montreal seinen ersten Titel an. Für seinen Entscheid dürfte auch die erste Jahreshälfte und die damit verbundene gute Aussicht auf Platz 1 in der Jahresendwertung eine Rolle gespielt haben. So sagt er: «Das Jahr 2017 ist sehr aufregend, und ich will so schnell wie möglich wieder auf der Tour spielen.» Nur 550 Punkte liegt er in der Jahreswertung hinter Rafael Nadal, und normalerweise sammelt Federer in der zweiten Hälfte mehr Punkte. Andere Konkurrenten gibt es nicht mehr, weder Andy Murray, der Platz 1 im 52-Wochen-Ranking bald abgeben muss, noch Novak Djokovic, der seine Saison abbrach.

Zwangspause für Wawrinka

Und auch nicht Stan Wawrinka, der für Montreal und Cincinnati Forfait gibt. Er habe sich noch nicht genügend von der Knieverletzung erholt, die ihn seit dem Turnier im Londoner Queens Club behindert. «Ich habe hart gekämpft, um für diese beiden Turniere fit zu sein», liess Wawrinka verlauten, «aber in Absprache mit den Ärzten und meinem Team habe ich mich zum Verzicht entschlossen.» Ob auch das US Open (ab 28. August) in Gefahr ist, ist noch unklar, dass er jetzt schon für Cincinnati absagt, aber besorgniserregend.

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