Zum Hauptinhalt springen

Federer kann mit Auslosung in Paris zufrieden sein

Am French Open startet der Titelverteidiger gegen den Australier Peter Luczak (ATP 71). In Paris kämpft er auch um die Vorherrschaft an der Spitze der Weltrangliste.

In Paris ist der fünfte Final gegen Rafael Nadal möglich: Roger Federer.
In Paris ist der fünfte Final gegen Rafael Nadal möglich: Roger Federer.
Keystone

Roger Federer bekommt es zum Auftakt des French Open mit Peter Luczak zu tun. Auf den in Polen geborenen Australier (ATP 71) ist der Titelverteidiger noch nie getroffen. In den Achtelfinals könnte Federer auf Landsmann Stanislas Wawrinka oder - wie letztes Jahr eine Runde später - auf den Franzosen Gael Monfils treffen. Das French Open beginnt an diesem Pfingstwochenende.

Heuer könnte es in den Viertelfinals zur Wiederholung des letztjährigen Finals gegen den Schweden Robin Söderling kommen. Mögliche Halbfinal-Gegner von Federer sind Jo-Wilfried Tsonga und Andy Murray, den in der 1. Runde mit Richard Gasquet eine heikle Aufgabe erwartet.

Gut für Federer ist, dass neben Rafael Nadal auch die meisten anderen ganz starken Sandhasen aus Spanien wie David Ferrer, Juan Carlos Ferrero oder Fernando Verdasco der anderen Tableau-Hälfte zugelost sind. Während Marco Chiudinelli in seinem ersten Auftritt überhaupt im Hauptfeld in Roland Garros den indischen Qualifikanten Somdev Devvarman (ATP 109) vorgesetzt bekommt, spielt Stanislas Wawrinka zum Auftakt gegen die Weltnummer 85 Jan Hajek aus Tschechien.

Kampf um Vorherrschaft

In Paris geht es für Federer und Nadal auch um die Vorherrschaft an der Spitze der Weltrangliste. Käme Federer in den Halbfinal, seinem 24. in Folge an einem Grand-Slam-Turnier, bliebe er in jedem Fall - auch bei einem Turniersieg Nadals - die Nummer 1 und würde am 14. Juni seine 287. Woche an der Spitze des Rankings in Angriff nehmen und den bisherigen Rekordhalter Pete Sampras übertreffen.

Spätestens danach könnte die Luft für Federer an der Spitze aber dünn werden - sehr dünn sogar. Gewinnt Nadal in Paris, dürfte dem Mallorquiner in Wimbledon wohl bereits die Halbfinal-Qualifikation reichen, um Federer als Weltnummer 1 abzulösen - auch wenn Federer in Paris den Final erreichen und in Wimbledon zum siebenten Mal gewinnen sollte.

Schweizerinnen gegen Williams-Sisters

Patty Schnyder und Stefanie Vögele treffen in Roland Garros auf die Williams-Sisters. Die Baselbieterin spielt gegen die Weltnummer 2 Venus, gegen die sie eine 0:10-Bilanz vorweist. Schnyder stand in Paris 1998 und 2008 jeweils in den Viertelfinals. Die 20-jährige Aargauerin Vögele darf (oder muss) sich erstmals in ihrer Karriere an der aktuellen Weltranglisten-Leaderin Serena Williams messen. Die neue Schweizer Nummer 1 Timea Bacsinszky geht dagegen als Favoritin in die Partie gegen die um 44 Positionen schlechter klassierte Deutsche Tatjana Malek.

si/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch