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Federer im Halbfinal, Nadal out

Roger Federer steht beim Masters von Cincinnati im Halbfinal. Als nächster Gegner wartet Marco Baghdatis, der überraschend Rafael Nadal eliminierte.

Wieder in Form: Titelverteidiger Roger Federer hat in Cincinnati den Halbfinal erreicht.
Wieder in Form: Titelverteidiger Roger Federer hat in Cincinnati den Halbfinal erreicht.
Keystone

Obwohl Federer diese Woche erst eine knappe halbe Stunde Wettkampftennis in den Beinen hatte, fand er gegen Nikolai Dawidenko bald in den Rhythmus, abgesehen von einigen Vorhandfehlern. Bei 4:4 wehrte er zwei Breakchancen des Russen ab, der in dieser Phase aus zwei zweiten Aufschlägen zu wenig machte, und zog dann mit einem Zwischenspurt vorentscheidend auf 6:4, 3:0 davon.

Wie verschiedentlich in diesen Tagen konnte Federer «den Sack aber nicht direkt zumachen». Der Russe kam zurück und wehrte bei 4:5 zwei Matchbälle ab, einen davon mit einer unglaublichen Cross-Rückhand aus dem Lauf heraus. Aufgeschoben war aber nicht aufgehoben: Nach 1:39 Stunden besiegelte ein Rückhandfehler seine 14. Niederlage im 16. Duell mit Federer, der letztlich mit 6:4, 7:5 gewinnen konnte.

Gute Bilanz gegen Baghdatis

Der Baselbieter, der in Ohio in den ungeraden Jahren schon dreimal gewonnen hatte, bisher in den geraden Jahren aber stets früh ausschieden war, war sehr zufrieden: «Es ist nicht so einfach, gleich am Anfang einen Top-Ten-Spieler zu schlagen. Ich bin glücklich, wie es heute gelaufen ist.»

Gegen seinen nächsten Gegner hat Federer eine sehr gute Bilanz. Gegen Baghdatis führt er 6:1. Allerdings entschied der Zypriote im März den letzten Vergleich in Indian Wells in einem Marathonspiel und nach drei abgewehrten Matchbällen für sich. Gestern verkürzte er auch gegen Nadal auf 1:6. Schlüssel zum 6:4, 4:6, 6:4-Erfolg war der Aufschlag von Baghdatis (18 Asse) und die Tatsache, dass der Spanier 41 unerzwungene Fehler produzierte. Nadal spürte sicher noch die Anstrengungen des Vortages, als er Julien Benneteau erst nach Abwehr eines Matchballs niedergerungen hatte; der Spanier war etwas müde.

Nachdem er es verpasst hatte, zum zehnten Mal in Serie in die Halbfinals eines 1000er-Turniers vorzustossen, war Nadal realistisch: «Ich werde mich steigern müssen, um in New York eine Chance zu haben.»

si/oku

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