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Federer: «Ich wollte auch Energie sparen»

Roger Federer startet ohne die minimsten Probleme ins Wimbledon-Turnier. Er gewinnt gegen den Spanier Albert Ramos (ATP 43) 6:1, 6:1, 6:1.

Souveräner Auftakt: Roger Federer hatte mit Auftaktgegner Albert Ramos keine Probleme.
Souveräner Auftakt: Roger Federer hatte mit Auftaktgegner Albert Ramos keine Probleme.
Keystone

Der Klassenunterschied zwischen dem «Herrn des Rasens» und dem «Sandhasen» war im ersten persönlichen Vergleich monumental. Federer konnte auf dem Platz 1 machen, was er wollte und dominierte den Linkshänder in allen Bereichen. Gewaltig war Federers Überlegenheit bei Aufschlag Ramos: Der Spanier brachte von zehn Aufschlagsspielen nur deren zwei durch. Nach 79 Minuten beendete Federer die Partie so, wie er sie begonnen hatte: mit einem Ass.

Nach der Partie war Federer gut gelaunt und zufrieden. «Ich versuchte gut zu retournieren, viele Breaks zu machen. Das ist mir auch gelungen. Ich wollte auch Energie sparen. Mein weiss ja nie, ob man diese im Verlaufe des Turniers noch gebrauchen kann. Der Sieg ist auch gut für das Selbstvertrauen», schmunzelte der Baselbieter. Zuvor war er vom Publikum schon einmal mit einer Ovation verabschiedet worden.

Auch ein souveräner Auftakt von Djokovic

Nach dem fast perfekten Start wartet ein weiterer Spieler auf Federer, der eher der Gilde der Sandplatzspezialisten zuzurechnen ist. Der Italiener Fabio Fognini (ATP 68) siegte eher überraschend in vier Sätzen gegen Michael Llodra (Fr). Gegen Fognini hat Federer im bisher einzigen Duell nur zwei Games abgegeben (2007 in Montreal).

Auch Novak Djokovic startete souverän ins Wimbledon-Turnier. Der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger besiegte den Spanier Juan Carlos Ferrero 6:3, 6:3, 6:1. Der Serbe machte mit dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten, der phasenweise lustlos auftrat, kurzen Prozess. Nach eineinhalb Stunden und einem Ass stand sein Einzug in die zweite Runde fest. Dort trifft der Mitfavorit auf den amerikanischen Jungstar Ryan Harrison oder den routinierten Taiwanesen Yen-Hsun Lu.

Bei den Frauen gab es bereits eine (relative) Überraschung. Venus Williams (WTA 58) blieb gegen die Russin Jelena Wesnina (WTA 79) chancenlos und verlor 1:6, 3:6. Williams hat das Turnier im Londoner Südwesten fünfmal gewonnen, ist aber seit ihrer langwierigen Krankheit nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Hier geht es zu den kompletten Tableaus von Wimbledon.

si/fal

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