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«Ich bin nur einer der Favoriten»

Wimbledonsieger Roger Federer stellt sich vor seinem 15. Saisonfinal in London auf ein schwieriges Turnier ein.

«Was die Buchmacher sagen, spielt keine Rolle.» Roger Federer gibt sich vor seinem ersten Gruppenspiel am ATP-Finale in London zurückhaltend.
«Was die Buchmacher sagen, spielt keine Rolle.» Roger Federer gibt sich vor seinem ersten Gruppenspiel am ATP-Finale in London zurückhaltend.
Keystone

Bei den Buchmachern ist Roger Federer der klare Favorit am ATP-Finale, das er am Sonntag gegen Jack Sock eröffnet. «Aber was die Buchmacher sagen, spielt keine Rolle», kommentierte der Weltranglistenzweite am Freitag in der Londoner 02-Arena. «Ich sehe mich einfach als einer der Spieler, die das Turnier gewinnen können. Mehr nicht.» Mit Alexander Zverev, Jack Sock und Marin Cilic habe er eine schwierige Gruppe erwischt, so Federer weiter. «Sock hat hier überhaupt nichts zu verlieren und ist einer, der gerne auf grossen Bühnen spielt. Das hat er am Laver-Cup und in Paris-Bercy gezeigt. Umso wichtiger ist es, dass ich diese Partie gewinne.» Diese Partie eröffnet am Sonntag um 15 Uhr das Turnier.

Er empfinde es als Privileg, nach seiner letztjährigen Absenz beim Saisonfinale wieder dabei zu sein, erklärte Federer. «Aber nach dem Sieg in Melbourne war ich von Anfang an in einer guten Position und konnte mir sogar ein reduziertes Programm leisten.» Seit dem Sieg in Basel habe er es ruhig genommen und nur wenig trainiert. «Am Montag flog ich nach London, am Dienstag spielte ich in Glasgow gegen Andy Murray. Ich fühle mich fit und möchte die Saison stark beenden.»

Er hoffe, dass auch Rafael Nadal das Turnier spielen könne, so der sechsfache Sieger dieses Turniers. Der Spanier leidet seit Shanghai an Problemen mit dem Knie. «Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Aber ich bin hier und gehe davon aus, dass ich spielen werde», sagte der Weltranglistenerste in London. «Es wäre ein harter Schlag für das Turnier, wenn Nadal passen müsste», sagte Federer. «Aber es dürfte ihm entgegenkommen, dass er zwischen jeder Partie einen Tag Pause hat, an dem er sein Knie pflegen kann.»

Nadal, der das Finalturnier noch nie gewinnen konnte, beginnt am Montag gegen den Belgier David Goffin. Dominic Thiem und Grigor Dimitrov ergänzen diese Gruppe. Sollte Nadal aussteigen, stünde als Ersatzmann der Spanier Carreño Busta bereit.

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