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«Federer hat nicht mehr die gleiche Aura»

TV-Experte Heinz Günthardt kritisiert Federers Taktik in Paris gegen Jo-Wilfried Tsonga. Und er sagt, warum die herbe Niederlage nichts Schlechtes heisst für Wimbledon.

In Paris unerwartet früh ausgeschieden: Roger Federer.
In Paris unerwartet früh ausgeschieden: Roger Federer.
Keystone

Heinz Günthardt, woran lag es, dass Roger Federer im Viertelfinal gegen Jo-Wilfried Tsonga so chancenlos war? Dieser Sport ist so komplex, es ist immer eine Kombination von Gründen. Offensichtlich war, dass Federer das Timing fehlte und ihn das verunsicherte. Manchmal fühlt es sich einfach nicht gut an, wenn man den Ball schlägt. Und das führt dazu, dass man die nötige Ruhe in den Ballwechseln nicht hat. Das wiederum bewirkt, dass die Taktik konfus ist, es irgendwie panisch aussieht. All das war meiner Meinung nach darauf zurückzuführen, dass er den Ball nicht gut spürte. Er beklagte ja, die Bedingungen seien schwierig gewesen. Zudem schlug Tsonga härter drauf als seine Kollegen vorher.

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