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Federer siegt weiter und bleibt Nummer 1

Gegen Chung gewinnt er im Viertelfinal von Indian Wells nach harter Gegenwehr 7:5, 6:1. Nun trifft er auf Coric.

Hart erkämpfter Sieg gegen Hyeon Chung: Roger Federer steht im Halbfinal. Video: Tamedia/Tennis TV

Roger Federer gewann im kalifornischen Rentnerparadies auch seine 16. Partie der Saison, womit er seinen besten Saisonstart egalisiert hat. Er schlug den Südkoreaner Hyeon Chung (ATP 26) am bedeutendsten Masters-Turnier 7:5, 6:1. Im Halbfinal trifft er am Samstag auf den Kroaten Borna Coric, der als ungesetzte Nummer 49 der Weltrangliste erstmals an einem so grossen Turnier um den Finaleinzug kämpfen kann. Der 21-Jährige eliminierte den Top-10-Spieler Kevin Anderson 2:6, 6:4, 7:6.

Federer hatte nur im Jahr 2006 seine ersten 16 Partien gewinnen können. Damals verlor er erstmals im Final von Dubai gegen Rafael Nadal. Mit dem Halbfinalvorstoss sorgte er nun zugleich dafür, dass er auch nächsten Montag die Weltrangliste anführt und als Nummer 1 zum Miami Open startet, an dem er ebenfalls Titelverteidiger ist. Bei einer Niederlage gegen Chung wäre er hinter Nadal gerutscht.

«Zwischendurch war er besser»

Gegen den wieselflinken Chung ging Federer trügerisch rasch 3:0 in Führung. Dann fand der inzwischen stärkste Asiate besser zu seinem Spiel, verteidigte sich geschickt und nützte jede Möglichkeit zum Gegenangriff. Dabei kamen ihm die Bedingungen entgegen. Es war ein kühler, windiger Abend, und Federer war gezwungen, auf dem langsamen Belag ein Maximum an Risiken einzugehen. Er wurde im fünften Game gebreakt und musste Chung auf 3:3, 4:4 und 5:5 ausgleichen lassen. Im zwölften Spiel forcierte er das Tempo und schaffte mit dem 7:5 die erste Vorentscheidung.

«Zwischendurch war er im ersten Satz besser als ich», sagte Federer. Er habe phasenweise etwas seinen Rhythmus verloren. «Doch dann schaffte ich mit dem Wind im Rücken das wichtige Break zum Satzgewinn.»

Die zweite Vorentscheidung folgte gleich zum Auftakt des zweiten Satzes. Im Startgame konnte Federer vier Breakbälle abwehren, was ihm auch dank seinem grossen Selbstvertrauen und den Assen 9 und 10 gelang. Mit dem 1:0 im Rücken breakte er Chung erneut, zog auf 4:1 davon, worauf der Südkoreaner ihm mit einem Doppelfehler ein weiteres Break schenkte. Federer beendete die Partie nach 83 Minuten mit seinen Assen 11 und 12.

Es war ein spezieller Abend, auch angesichts der Prominenz im Stadion. Pete Sampras war gekommen, auch Rod Laver war da, und nach der Partie verkündete Turnierdirektor Tommy Haas offiziell seinen Rücktritt von der Tennistour. Der Deutsche war bis auf Rang 2 der Welt vorgestossen.

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