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«Er fühlt sich taub und geschwollen an»

Roger Federer ist nicht verwundert über den Blitzstart von Simone Bolelli in der 2. Runde des Australian Open. Was mit seinem kleinen Finger los ist, weiss er allerdings nicht.

Was ist mit dem kleinen Finger los? Roger Federer konsultiert in der Satzpause die medizinische Unterstützung.
Was ist mit dem kleinen Finger los? Roger Federer konsultiert in der Satzpause die medizinische Unterstützung.
Keystone

Da staunten sie nicht schlecht, die Zuschauer in der Rod-Laver-Arena. Roger Federer wurde im ersten Satz gegen den Italiener Simone Bolelli regelrecht weggeschossen. Wirklich beeindrucken liess sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger aber nicht. «Er hat im Davis-Cup-Halbfinal zwei gute Sätze gegen mich gespielt. Ich wusste, dass er von der Grundlinie Druck machen wird.» Um das zu unterstreichen, hängte der Baselbieter noch an: «Um ehrlich zu sein, war ich nicht so überrascht.» Unerwartet sei nur gewesen, dass Bolelli konstant so gefährlich war und vor allem, dass er so gut aufgeschlagen habe. «Auf der anderen Seite ist es halt einfacher, gut aufzuschlagen, wenn es so heiss ist», kam der Schweizer auf die Verhältnisse zu sprechen. «Ein Break kann unter diesen schnellen Bedingungen halt schon einen Satz bedeuten.» Wie gewohnt, zog Federer aber auch etwas Gutes aus diesem Umstand: «Jetzt habe ich einmal in der Nacht und einmal am Tag gespielt, so bin ich auf alles vorbereitet.»

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