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Ein Qualifikant schickt Nadal heim

Am China Open in Peking, seinem ersten Turnier seit Wimbledon, scheitert Rafael Nadal bereits in den Viertelfinals.

Adios: Rafael Nadal verabschiedet sich von den Fans in Peking.
Adios: Rafael Nadal verabschiedet sich von den Fans in Peking.
Keystone

Gegen Martin Klizan (ATP 56) musste sich Rafael Nadal mit 7:6, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Dabei führte er nach dem mit 9:7 im Tiebreak gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang mit einem Break schon 4:3. Nadal schien auf gutem Weg zum dritten Erfolg seit seiner Rückkehr auf die Tour nach gut dreimonatiger Verletzungspause.

Doch Klizan brachte den Favoriten mit seinen harten Grundlinienschlägen immer mehr in Bedrängnis und profitierte auch von der fehlenden Präzision im Spiel des Spaniers. Mit dem Slowaken hatte Nadal schon in der Vergangenheit seine Mühe gehabt. In den zwei vorangegangenen Duellen zwischen den beiden hatte der 25-jährige Aussenseiter in Roland Garros 2013 und in Wimbledon 2014 jeweils den Startsatz gewinnen können.

Für Nadal war es die erste Niederlage gegen einen Qualifikanten seit zehn Jahren. Bisher hatte er gegen Spieler dieses Kalibers eine 77:1-Bilanz aufgewiesen. 2004 war Julien Benneteau in Lyon das Kunststück gelungen, die Qualifikation zu überstehen und anschliessend den grossen Favoriten zu schlagen.

Neben Klizan schafften in Peking auch Novak Djokovic (ATP 1), Andy Murray (ATP 11) und Tomas Berdych (ATP 6) den Einzug in die Halbfinals. Murray setzte sich deutlich mit 6:1, 6:4 gegen den US-Open-Sieger Marin Cilic (ATP 9) durch.

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