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Ein Dach als Segen und Fluch

Vor der Neuerung von 2009 war Wimbledon höherer Gewalt ausgeliefert. Jetzt fehlbaren Menschen.

Gleissendes Licht, Windstille und angenehme 23 Grad: Wenn Wimbledon zum Hallenturnier wird. (28. Juni 2012)
Gleissendes Licht, Windstille und angenehme 23 Grad: Wenn Wimbledon zum Hallenturnier wird. (28. Juni 2012)
Keystone
Fleissige Helfer: Der Rasen wird nach der Schliessung des Dachs spielbar gemacht. (27. Juni 2009)
Fleissige Helfer: Der Rasen wird nach der Schliessung des Dachs spielbar gemacht. (27. Juni 2009)
Keystone
Der Regenschirm wird überflüssig: Die Schliessung des Dachs dauert 30 bis 40 Minuten. (28. Juni 2011)
Der Regenschirm wird überflüssig: Die Schliessung des Dachs dauert 30 bis 40 Minuten. (28. Juni 2011)
Reuters
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«Die Championships sind ein Turnier im Freien, das tagsüber stattfindet.» Es ist klar, dass dieser Satz nicht mehr stimmt, seit 2009 ein schliessbares Dach über dem Centre-Court prangt. Dass er immer noch im Tagesprogramm Wimbledons steht, ist ein Indiz dafür, wie schwer man sich am traditionsreichen Event mit dem Gebrauch der 1000 Tonnen schweren Konstruktion tut. So sehr das Dach von TV-Stationen und Tennisfans herbeigesehnt worden war, so anschaulich zeigten die zuletzt regenreichen Tage, wie schwierig die Entscheidung ist, ob und wann es zu schliessen sei.

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