Djokovic folgt Del Potro in den Final

Der Finalgegner vom Argentinier Juan Martin Del Potro steht fest: Novak Djokovic hat sein Halbfinalspiel gegen Kei Nishikori in drei Sätzen gewonnen.

Mit einem wunderschönen Punkt besiegelt Novak Djokovic seine Final-Teilnahme am US-Open. (Video: SRF)

Novak Djokovic gewann sein Halbfinalspiel gegen Kei Nishikori in drei Sätzen und steht damit im Final vom US Open. Der Serbe bot gegen den Japaner eine überzeugende Leistung und schlug ihn klar 6:3, 6:4, 6:2. «Es hat sich von Beginn an gut angefühlt», sagte Djokovic, der sich 17 Breakchancen erarbeitete. «Ich habe sehr, sehr gut gespielt.»

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Der Serbe bestreitet am Sonntag bereits seinen 23. Grand-Slam-Final, den achten in Flushing Meadows. Sein Gegner ist der Argentinier Juan Martin Del Potro, der zuvor seinen Halbfinal gegen Rafael Nadal bestritt. Der Spanier musste beim Stand von 6:7 und 2:6 verletzungsbedingt aufgeben.

Nadals Knie im ersten Halbfinale

Spätestens nach gut einer Stunde und dem verlorenen Tiebreak wurden die Probleme Nadals offensichtlich. Zwar kämpfte sich der 32-jährige Spanier noch durch den zweiten Satz, je länger die Partie dauerte, desto weniger gut konnte er sich bewegen. Wieder einmal machte ihm die entzündete Patellasehne im rechten Knie einen Strich durch die Rechnung - wie so oft in seiner Karriere.

«Am Ende war es kein Tennismatch mehr», sagte Nadal. «Ich hasse es aufzugeben, aber es ging nicht mehr.» Die Schmerzen seien beim Stand von 2:2 im ersten Satz plötzlich aufgetreten, nachdem er vor der Partie keine Beschwerden gehabt habe. «Das Gute ist, wir kennen das Problem und haben Erfahrung damit.» Wie lange er ausfallen wird, wisse er nicht. «Es kann eine Woche oder auch sechs Monate dauern», so Nadal. Dass er allerdings lange ausfallen werde, glaube er nicht.

Souveräner Del Potro

Für Nadal war es erst die vierte Niederlage in diesem Jahr, die zweite wegen Aufgabe. Bereits am Australian Open stoppte ihn sein Körper. Damals zwang ihn im Viertelfinal eine Verletzung des Hüftbeugers zur Aufgabe gegen Marin Cilic. «Es ist hart, wenn einem die Chance genommen wird, um den Titel zu spielen», sagte die Weltnummer 1. «Aber ich will mich nicht beklagen. Das gehört dazu.»

Im Rummel um Nadal ging die Leistung von Del Potro etwas unter. Für den Argentinier war es eine undankbare Aufgabe, die er aber souverän löste. Nachdem er im ersten Satz bei eigenem Aufschlag beim Stand von 5:4 die ersten zwei Satzbälle vergeben hatte, sicherte er sich die Satzführung gut 20 Minuten später dank eines starken Tiebreaks doch noch. Für Del Potro ist es der zweite Grand-Slam-Final, dem ersten seit seinem Sieg 2009 in Flushing Meadows gegen Roger Federer.

lif/roy/sda

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