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Die Tenniscourts als Catwalk

René Stauffer, Tennisexperte des «Tages-Anzeigers» und Autor einer Federer-Biografie, bloggt vom US Open in New York. Heute über die extravaganten Outfits vieler Tennisasse.

Die Dänin Caroline Wozniacki ändert die Farbe ihrer Fingernägel von Spiel zu Spiel, ...
Die Dänin Caroline Wozniacki ändert die Farbe ihrer Fingernägel von Spiel zu Spiel, ...
Keystone
...aber knallig bleiben die Farben allemal.
...aber knallig bleiben die Farben allemal.
Keystone
Wie ihre Schwester Serena setzt die Amerikanerin auf Eigenkreationen.
Wie ihre Schwester Serena setzt die Amerikanerin auf Eigenkreationen.
Reuters
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Tennis galt einst als der «Weisse Sport». Vergessen Sie es! Wer heute in dieser Branche ausserhalb Wimbledons noch Weiss trägt, hat irgendwo eine Entwicklung verpasst oder ist derartig modeignorant, dass er/sie es nicht besser verdient. Das US Open ist in dieser Hinsicht das extremste Turnier. Wer hier auffallen will, muss noch mehr geben als sonst und Grenzen überschreiten, was natürlich mit der Stadt zusammenhängt, in der gespielt wird. New York ist schrill, laut, tolerant, crazy. Boris Becker formulierte in den 80er-Jahren einst den treffenden Satz: «Hier könnte ein Zuschauer auf der Tribüne Saxophon spielen, und niemand würde sich darum kümmern.»

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