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Die Klimajugend attackiert nun Roger Federer

Dass Roger Federer von der Credit Suisse gesponsert wird, sorgt für Ärger. Federer solle endlich aufwachen, fordert die Klimajugend.

Nils Hänggi
Roger Federer wird von der Klimajugend kritisiert. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Schweizer Tennisstar unter anderem von der Credit Suisse gesponsert wird.
Roger Federer wird von der Klimajugend kritisiert. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Schweizer Tennisstar unter anderem von der Credit Suisse gesponsert wird.
Keystone
Selbst Klimastreik-Ikone Greta Thunberg mischt sich ein und prangert mit ihren über vier Millionen Followern Federer an.
Selbst Klimastreik-Ikone Greta Thunberg mischt sich ein und prangert mit ihren über vier Millionen Followern Federer an.
Twitter, AFP
Die Aktivisten verstehen nicht, weshalb Federer mit der CS Geschäfte macht, wie dieser Tweet zeigt ...
Die Aktivisten verstehen nicht, weshalb Federer mit der CS Geschäfte macht, wie dieser Tweet zeigt ...
Twitter
... oder dieser ...
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Jetzt hat die Klimabewegung auch Roger Federer erreicht. Ja, die Klimajugend ist sogar sauer auf Federer. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Schweizer Tennisstar unter anderem von der Credit Suisse gesponsert wird. Die Bank steht seit geraumer Zeit massiv in der Kritik, da sie viel Geld in Firmen investiert, die fossile Energien fördern.

Der Vorwurf der Aktivisten: Die Bank schmücke sich in Werbekampagnen mit dem positiven Image des Tennisspielers Roger Federer, während einige ihrer Investitionen gleichzeitig die Umwelt schädigten.

Selbst Greta Thunberg mischt sich ein

Ihren Ärger tun sie auf Twitter kund. Unter dem Hashtag #RogerWakeUpNow (Roger wach jetzt auf) sind unzählige Tweets zu finden, die sich gegen den Schweizer richten und fordern, dass er das Sponsoring der Credit Suisse kündigt. Der Hashtag trendet und sorgt international für Schlagzeilen.

«Roger Federer, werde Klima-Champion und leihe Credit Suisse nicht weiter dein Image, solange sie die Zerstörung unserer Zukunft und unserer Kinder finanziert», heisst es beispielsweise in einem Tweet, in einem anderen wird er auf seine Kinder angesprochen: «Welche Welt wollen Sie Myla, Lennart, Leo und Charlene hinterlassen?»

Selbst Klimastreik-Ikone Greta Thunberg mischt sich ein. Sie prangert mit ihren über vier Millionen Followern Federer an, indem sie entsprechende Twitter-Beträge teilt.

Kündigung wäre verkraftbar

Dass der Hashtag gerade jetzt populär ist, hat einen Grund. Stehen diese Woche schliesslich fünf Frauen und sieben Männer in Lausanne vor Gericht wegen Hausfriedensbruchs. Sie waren im November 2018 in den Lausanner CS-Sitz eingedrungen und hatten dort Tennis gespielt.

Roger Federer hat sich bislang nicht zur Kampagne geäussert. Tatsache ist: Eine allfällige Kündigung der Vereinbarung mit der Schweizer Grossbank dürfte zumindest finanziell für ihn verkraftbar sein. Schliesslich soll der Schweizer gemäss amerikanischen Schätzungen beim Club der Milliardäre anklopfen. So sollen seine Gesamteinnahmen bald 1 Milliarde Dollar übertreffen.

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