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Der Triumph der feingliedrigen Riesentöterin

Tsvetana Pironkova, die Nummer 107 der Welt, krönt in Sydney eine märchenhafte Woche und gehört am Australian Open auf einmal zu den heissen Geheimtipps.

Traumpaar: Tsvetana Pironkova stemmt stolz den Pokal in die Höhe.
Traumpaar: Tsvetana Pironkova stemmt stolz den Pokal in die Höhe.
Reuters
Tief gerüht: Die 1,80 m grosse und 65 kg leichte Bulgarin sinkt nach dem verwandelten Matchball in die Knie...
Tief gerüht: Die 1,80 m grosse und 65 kg leichte Bulgarin sinkt nach dem verwandelten Matchball in die Knie...
Reuters
...und kann ihr Glück kaum fassen.
...und kann ihr Glück kaum fassen.
Reuters
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«Mama, Papa, wir haben den Pokal», waren Tsvetana Pironkovas erste Worte nach ihrem Finalsieg gegen die Deutsche Angelique Kerber (WTA 9) in Sydney. Pironkova blickt auf eine sensationelle Woche zurück. Nicht weniger als drei Top-10-Spielerinnen bezwang sie auf dem Weg zum ersten Turniersieg auf der WTA-Tour.

Erst setzte sich die Nummer 107 der Welt gegen Sara Errani (WTA 7) durch, dann gegen die frühere Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (WTA 6) und nun auch noch gegen Kerber. Insgesamt hat die Qualifikantin achtmal in Folge gewonnen. Im Hauptfeld gab sie keinen einzigen Satz ab.

In Melbourne gegen Serena Williams?

Pironkova, deren höchste Platzierung in der Weltrangliste Platz 31 war, reist nun weiter nach Melbourne, wo in den kommenden beiden Wochen das Australian Open stattfindet. Am ersten Major der Saison, an dem sie nie weiter als in die 2. Runde kam, bekommt es die Riesentöterin aus Bulgarien zum Auftakt mit der Spanierin Silvia Soler Espinosa (WTA 79) zu tun.

In der zweiten Runde würde sie wohl auf Samantha Stosur (WTA 17), die Hoffnung der Australier, treffen, in der dritten auf die haushohe Favoritin Serena Williams (WTA 1). Williams musste in Melbourne allerdings schon 2013 früh die Segel streichen: Sie zog in den Viertelfinals gegen ihre US-Landsfrau Sloane Stephens sensationell den Kürzeren.

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