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Der Schwerelose

Roger Federer: Zauberer, Tänzer und Künstler an der Grundlinie und am Netz – eine Liebeserklärung.

«Roger Federer spielt in seinen hinreissendsten Momenten, als würden die Gesetze der Physik für ihn nicht gelten.» (28. Januar 2008)
«Roger Federer spielt in seinen hinreissendsten Momenten, als würden die Gesetze der Physik für ihn nicht gelten.» (28. Januar 2008)
David Gray, Reuters
«Er ist nie in Eile oder ausser Balance ... (27. November 2010)
«Er ist nie in Eile oder ausser Balance ... (27. November 2010)
GLYN KIRK, AFP
... Unbeugsamkeit und Leichtigkeit: Diese sechs Tugenden machen Federers Genialität und die Schönheit seiner Kunst aus.» (31. Januar 2010)
... Unbeugsamkeit und Leichtigkeit: Diese sechs Tugenden machen Federers Genialität und die Schönheit seiner Kunst aus.» (31. Januar 2010)
David Gray, Reuters
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Warum habe ich mich in Roger Federer verliebt? Nicht weil er siegt, sondern weil er auf eine bestimmte Weise siegt. Aber auf welche? Andere Sportler treten lauter, herrischer, wilder auf, sind weniger glatt, schön und makellos, dafür widersprüchlicher, abgründiger, tragischer, «interessanter». Gleichwohl ist nur Federer mein Held. Warum habe ich mich nicht in einen Sportler verliebt, der sich gegen Widerstand redlich abmüht, sondern in einen, dem die Dinge leichtfallen? In einen, der sich die Bewegungen nicht abringen, sondern der ihnen scheinbar nur den Raum lassen muss, den sie haben wollen?

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