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Der Schweizer Wimbledon-Viertelfinal ist perfekt

Roger Federer und Stan Wawrinka lösen ihre Achtelfinal-Aufgaben an den All England Championships ohne Satzverlust.

In 94 Minuten in die nächste Runde: Roger Federer lässt gegen Tommy Robredo nichts anbrennen.
In 94 Minuten in die nächste Runde: Roger Federer lässt gegen Tommy Robredo nichts anbrennen.
Keystone
Offensiv: Federer ging 41 Mal ans Netz und punktete in 29 Fällen.
Offensiv: Federer ging 41 Mal ans Netz und punktete in 29 Fällen.
Keystone
Pech gehabt: Lopez verlor zwei Sätze erst im Tiebreak.
Pech gehabt: Lopez verlor zwei Sätze erst im Tiebreak.
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Der 32-jährige Roger Federer hat seinen Achtelfinal in Wimbledon gegen den gleichaltrigen Spanier Tommy Robredo mit 6:1, 6:4, 6:4 gewonnen. Der siebenfache Wimbledon-Champion und 17-fache Grand-Slam-Sieger brauchte gegen die Weltnummer 22 nur gerade 94 Minuten.

Der erste Satz war schon nach 22 Minuten vorbei. Ein frühes Break im zweiten Durchgang verwaltete der 32-jährige Favorit gegen den gleichaltrigen Spanier souverän – ohne Punktverlust bei eigenem Aufschlag! – und verwertete seinen ersten Satzball nach 32 Minuten zum 6:4.

Im letzten Durchgang holte sich Federer das entscheidende Break zum 4:3 und musste beim Stand von 5:4 seinem Gegner den einzigen Breakball zugestehen. Robredo konnte noch zwei Matchbälle abwehren, ehe Feierabend war.

88 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag

Federer gewann 88 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag, nach dem zweiten waren es immer noch starke 73 Prozent. In den Viertelfinals trifft der Baselbieter auf den Sieger der Partie zwischen Stan Wawrinka und dem Spanier Feliciano Lopez.

Federer war bester Laune, als er das Siegerinterview auf BBC gab. Er sagte: «Ich bin sehr gut gestartet und konnte das Momentum übers Spiel hinweg konservieren. «Robredo wurde am Schluss stärker, ich bin froh, kam ich in drei Sätzen durch. Mein Spiel ist da, wo ich es haben möchte. Ich war die ganze Saison gesund, habe genug Spielpraxis, ich schlage gut auf, bewege mich gut und retourniere gut. Ich bin bereit für die nächsten Herausforderungen.»

Ein breites Lachen huschte über sein Gesicht, als er auf die Möglichkeit angesprochen wird, in den Viertelfinals auf Wawrinka zu treffen: «Es wäre wunderbar, gegen Stan zu spielen! Ich gehe mir jetzt gleich seine Partie anschauen.»

Wawrinka schlägt 31 Asse

Federers Wunsch wurde wenig später Tatsache. Wawrinka behielt in seinem Achtelfinal gegen Feliciano Lopez, einen weiteren Spanier mit 7:6, 7:6, 6:3 die Oberhand. Der Romand bestach vor allem mit seinem Aufschlag. Er servierte seinem Gegner 31 Asse, das letzte davon beim Matchball.

Mit zehn Assen im ersten Satz legte der Weltranglistendritte, in London nur als Nummer 5 gesetzt, den Grundstein zum 7:5 im Tiebreak. Auch der zweite Durchgang ging über die Kurzentscheidung. Nach einem frühen Doppelfehler musste der 29-jährige Westschweizer gleich vier Satzbälle gegen die spanische Weltnummer 26 abwehren, bevor er mit seinem ersten Satzball zum 9:7 nach 48 Minuten doch noch die 2:0-Satzführung bewerkstelligen konnte.

Das einzige Break im ganzen Spiel gelang Wawrinka zum 5:3 im dritten Durchgang. Danach servierte sich der Australien-Open-Sieger zu seinem ersten Viertelfinal überhaupt in Wimbledon.

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