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«Der Davis-Cup ist wichtiger als Wimbledon»

Pat Cash, australischer Davis-Cup-Held und Wimbledonsieger, erklärt, warum er Roger Federer nicht als besten Spieler der Geschichte betrachtet.

Schweizer Davis-Cup-Fans feiern in Genf Federer und Wawrinka. «Ihr habt schon Glück, zwei solche Champions zu haben», sagt Pat Cash. Foto: Salvatore di Nolfi (Keystone)
Schweizer Davis-Cup-Fans feiern in Genf Federer und Wawrinka. «Ihr habt schon Glück, zwei solche Champions zu haben», sagt Pat Cash. Foto: Salvatore di Nolfi (Keystone)

Der 49-jährige Patrick Hart «Pat» Cash ist Australiens Gegenstück zu John McEnroe und Mats Wilander: ein scharfer Analytiker des Profitennis, der sagt, was er denkt, und den es nicht stört, wenn er dabei gelegentlich aneckt. Und der weiss, wovon er spricht. Als einer der letzten klassischen Angriffsspieler liess er 1987 auf dem Weg zum Wimbledonsieg ab den Viertelfinals Mats Wilander, Jimmy Connors und Ivan Lendl keinen Satzgewinn. Zweimal gewann er zudem für Australien den entscheidenden Punkt zum Davis-Cup-Titel. Heute kümmert sich der Hobby­gitarrist, der schon mit 44 Grossvater wurde und in London lebt, um seine Tennisakademien, seine vier Kinder, spielt Legendenturniere und arbeitet für TV-Stationen. Insbesondere für seine Sendung Open Court auf CNN International, für die er um die Welt reist und auch die zwei Schweizer Stars, ihre Erfolge und ihren Vorstoss in den Davis-Cup-Final genau verfolgt.

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