Der Davis-Cup bekommt ein neues Gesicht

Finalturnier statt Weltgruppe: Der Internationale Tennisverband ITF stimmt einer Radikalreform des Davis-Cups zu. 2019 soll der neue Modus bereits eingeführt werden.

Durch die Reform könnten sich auch Spieler wie Roger Federer entscheiden, wieder für die eigene Nation anzutreten.

Durch die Reform könnten sich auch Spieler wie Roger Federer entscheiden, wieder für die eigene Nation anzutreten.

(Bild: Keystone)

Der internationale Tennisverband ITF gibt grünes Licht für eine umfassende Davis-Cup-Reform. Bei der Generalversammlung in Orlando erhielt der umstrittene Vorschlag von ITF-Boss David Haggerty 71,4 Prozent der Stimmen. Notwendig für die Reform war eine Zweidrittel-Mehrheit. Schon ab dem kommenden Jahr soll die Modusänderung in Kraft treten.

Das neue Format sieht wie folgt aus: Anstelle einer Weltgruppe mit 16 Teams, die an vier Terminen in Achtel-, Viertel-, Halbfinals und Final ihren Champion küren, gibt es eine Qualifikation von 24 Teams (12 Begegnungen mit Heimrecht für eines der beiden Teams) im Februar. Die 12 Sieger qualifizieren sich für das Finalturnier Ende Jahr, dazu kommen die vier Halbfinalisten des Vorjahres und zwei Wildcard-Empfänger. Das Finalturnier wird in sechs Dreiergruppen gespielt, danach folgen in der gleichen Woche Viertelfinals, Halbfinals und Final.

sda

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