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Der beliebteste Franzose greift spanische Sportler an

Yannick Noah, einstiger Sonnyboy des Welttennis und Top-Ten-Spieler, glaubt nicht an saubere Sportler. Darum fordert er die Legalisierung jeglichen Dopings.

Glaubt an Zaubertränke im Sport: Yannick Noah.
Glaubt an Zaubertränke im Sport: Yannick Noah.
Keystone

Der 51-jährige Yannick Noah, immer noch die beliebteste Persönlichkeit Frankreichs, bezichtigte in der Zeitung «Le Monde» die spanischen Sportler des Dopings. «Man hat den Eindruck, dass sie wie Obelix in den Zaubertrank gefallen sind», wird Noah zitiert.

Ausserdem zweifelt Noah daran, dass sich der Dopingsumpf im Sport in den Griff kriegen lässt. Noah: «Heute ist es doch so wie bei Asterix an den Olympischen Spielen. Ohne Zaubertrank ist es schwierig, etwas zu gewinnen.» Daraus schliesst Noah, dass es an der Zeit wäre, jegliches Doping zu legalisieren.

Yannick Noah gewann als Tennisprofi 1983 das French Open und schaffte es bis auf Platz drei in der Weltrangliste. Schon während seiner Karriere behauptete er, dass mindestens die Hälfte aller Tennisprofi Kokaindoping betreibe (was auch ihm selber angelastet wurde). Nach seiner Karriere schaffte er es als Sänger bis auf Platz 1 der französischen Charts und gewann eine Goldene Schallplatte. Ausserdem arbeitete er als Berater für Kameruns Fussball-Nationalmannschaft und Paris St-Germain. Sohn Joakim Noah spielt in der NBA bei den Chicago Bulls.

si

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