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«Das ist schon ein gutes Gefühl»

Belinda Bencic unterliegt in Indian Wells Paris-Siegerin Ostapenko knapp, lässt sich ihren 21. Geburtstag aber nicht verderben.

Belinda Bencic. Die Schweizerin trauert den verpassten Chancen nach. Sie verliert gegen Jelena Ostapenko in drei Sätzen. Bild: Getty Images

Die Niederlage gegen Jelena Ostapenko fiel letztlich zu klar aus. Sie unterlag der 20-jährigen Überraschungssiegerin von Roland Garros und Weltnummer 6 auf dem drittgrössten Court des Tennis Garden nach 1:52 Stunden 4:6, 6:3, 1:6. «Ich nützte meine Chancen nicht. Aber obwohl ich noch nicht in Topform bin und mir dieses Turnier nicht so liegt, zeigte ich, dass ich auch so gegen die Besten mithalten kann», sagte Bencic.

Als 21-Jährige darf sie ab heute auch in den USA offiziell alkoholhaltige Getränke konsumieren. «Das gibt mir schon ein gutes Gefühl», sagte sie, «aber eigentlich bräuchte ich das gar nicht.» Mit Bier und Rotwein kann sie ohnehin nichts anfangen. «Wenn schon, dann bevorzuge ich süsse Cocktails.» Ihren Geburtstag feiert sie in Indian Wells, kommende Woche reist sie nach Miami, wo auch ihr Trainer Iain Hughes wieder dabei sein wird, der Indian Wells ausliess.

«Ich gerate nicht mehr gleich in Panik»

Ihre Niederlage kommentierte Bencic mit einer bemerkenswerten Gelassenheit. «Ich habe mich in den letzten Monaten von ausserhab der Top 300 unter die ersten 70 zurückgekämpft. Das ist okay. Ich gerate nun nicht nach jeder Niederlage in Panik, sondern gebe mir Zeit.»

Die 62 Ränge besser klassierte Ostapenko begann und beendete die Partie furios, doch dazwischen hatte Bencic Vorteile. Sie holte ein 1:4 auf, hatte sogar vier Breakchancen zum 5:4, verlor den ersten Satz nach 52 Minuten aber mit einem Doppelfehler. Den zweiten Satz dominierte sie mit Breaks im fünften und neunten Game, wobei sie die Zuschauer mit einigen spektakulären Schlägen begeisterte. «Sie war im zweiten Satz schon sehr stark», lobte die Lettin Bencic. «Das Schlüsselgame war das erste im dritten Satz, das ich nach einem 0:40 noch gewinnen konnte.»

Bencic verlor nach diesem unglücklichen Aufschlagverlust ihren Schwung, während Ostapenko wieder jeden Ball mit höchster Riskiobereitschaft und beeindruckender Erfolgsquote schlug. «Jenes erste Servicegame habe ich etwas verbockt», sagte Bencic. Insgesamt sei Indian Wells aber ein gutes Turnier gewesen, zumal sie nach Australien in eine Baisse gerutscht war und Selbstvertrauen verloren hatte. Das zeigte sich gegen Ostapenko bei den big points: Die Lettin machte aus sieben Chancen sechs Breaks, davon drei nach Doppelfehlern von Bencic, die selber lediglich vier von zwölf Breakchancen verwerten konnte.

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