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Das Doppel und die letzte Hoffnung verloren

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss Mitte September wie in den letzten drei Jahren gegen die Relegation aus der Weltgruppe kämpfen.

Auf verlorenem Posten: Luca Margaroli (l.) und Marc-Andrea Hüsler mussten sich im fünften Satz geschlagen geben.
Auf verlorenem Posten: Luca Margaroli (l.) und Marc-Andrea Hüsler mussten sich im fünften Satz geschlagen geben.
AFP

In der Partie der 1. Runde in Astana verloren die Schweizer nach den beiden Einzeln am Freitag auch das Doppel und liegen gegen Kasachstan damit aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Das Duo mit Debütant Marc-Andrea Hüsler und Luca Margaroli unterlag dem kasachischen Doppel Alexander Nedowjessow/Timur Chabibulin 4:6, 4:6, 6:3, 7:6, 3:6.

Die Schweizer starteten äusserst nervös und verloren in den ersten beiden Sätzen jeweils das Aufschlagspiel zum 4:5. Vor allem der 1,96 m grosse Hüsler enttäuschte beim Service auf der ganzen Linie. Der 21-jährige Zürcher konnte seine fehlende Erfahrung auf diesem Niveau nicht verbergen. Aber die beiden Schweizer kämpften und vermochten sich zu steigern, auch weil die Kasachen ebenfalls nicht auf hohem Niveau agierten.

Im dritten Satz reichte ein Break zum 4:2, im vierten verspielten sie im Tiebreak zwar fast eine 6:2-Führung, erzwangen in der Folge aber dennoch einen Entscheidungssatz. In diesem waren die Kasachen aber stärker und nahmen Margaroli zum 4:3 und Hüsler zum 6:3 nach knapp dreieinhalb Stunden den Aufschlag ab.

Die Niederlage und damit das vierte Abstiegs-Playoff in Folge ist keine Überraschung. Dennoch enttäuschte das Team von Captain Severin Lüthi in der zentralasiatischen Steppe. Henri Laaksonen verlor das erste Einzel gegen einen Gegner, der rund 100 Plätze schlechter klassiert ist, und auch das Doppel mit dem Spezialisten Margaroli wäre zu gewinnen gewesen.

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