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Da war es nur noch Federer

Die zweite Wimbledon-Woche meinte es nicht gut mit der Schweizer Delegation. Mit einer Ausnahme.

Die zweite Woche Wimbledons, die mit der Premiere von vier helvetischen Achtelfinalisten begann, meint es nicht gut mit den Schweizern. Am Montag verlor Belinda Bencic, am Dienstag Timea Bacsinszky, am Mittwoch Stan Wawrinka. Bleibt noch Roger Federer. So knapp, so bitter Wawrinkas Niederlage war, er darf viel Positives aus Wimbledon mitnehmen. Er war von seinem besten Tennis nicht weit entfernt, schaffte es im Gegensatz zu Paris einfach nicht, sich zusehends zu steigern. Zuletzt bewegte er sich nicht mehr so leichtfüssig, wirkte müde. Das ist nach turbulenten Wochen auch nachvollziehbar.

Anders als nach seinem ersten Grand-Slam-Titel fiel der Romand diesmal nicht in ein Loch, erfüllte er an der Church Road seine Pflicht. Das stimmt optimistisch, dass er es jetzt schafft, auch an kleineren Turnieren konstanter zu spielen. Dass er die Möglichkeiten hat, Grand Slams zu gewinnen, weiss er nun ja. Auf Hartplatz und speziell am US Open wird er wieder zu den Siegesanwärtern zählen.

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