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«Da hatte ich wirklich Glück»

Im Viertelfinal gegen Kei Nishikori musste Stan Wawrinka wieder ein nervenaufreibendes Tiebreak bestreiten. Der Schweizer erklärt den Krimi in der Kurzentscheidung.

«Den Ball hätte ich nie bekommen»: Stan Wawrinka über Kei Nishikoris missratenen Stoppball im Tiebreak.
«Den Ball hätte ich nie bekommen»: Stan Wawrinka über Kei Nishikoris missratenen Stoppball im Tiebreak.
Keystone

Daran dürfte Kei Nishikori noch lange zu nagen haben: Der Stoppball im Tiebreak des dritten Satzes. Der Japaner hatte soeben fünf Matchbälle am Stück abgewehrt und das Momentum war klar auf seiner Seite, doch dann folgte dieser verheerende Schlag von der Grundlinie, der an der Netzkante hängen blieb und wieder zurück auf die Seite von Nishikori kullerte. «Da hatte ich wirklich Glück, den Ball hätte ich nämlich nie bekommen», musste Stan Wawrinka eingestehen. «Er hatte Gegenwind, da ist es nicht einfach, einen Stoppball zu spielen. Es war definitiv ein verrücktes Tiebreak.» Der Schweizer hat bis jetzt alle sechs Tiebreaks in diesem Jahr gewonnen, unter anderem auch jenes gegen Guillermo Garcia-Lopez in den Viertelfinals, das er nach einem 2:6-Rückstand noch gewann. Nishikori trauert der Kurzentscheidung immer noch etwas nach: «Hätte ich diesen Satz geholt, könnte jetzt alles ganz anders aussehen.» Trotzdem muss der Geschlagene anerkennen, dass Wawrinka heute einfach besser war: «Er spielte grossartiges Tennis und servierte gut bis zum Ende.»

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