Zum Hauptinhalt springen

China greift nach Federers Erbe

Der chinesische Sport stellt seine Weichen neu und will weg von der fast schon industriellen Produktion unmündiger Athleten. Der Entscheid könnte die Tennis-Weltkarte nachhaltig verändern.

Gallionsfigur: Fans in China feiern den French-Open-Coup von Na Li. (4. Juni 2011)
Gallionsfigur: Fans in China feiern den French-Open-Coup von Na Li. (4. Juni 2011)
Keystone
Schon jetzt ein Denkmal: Ein Bewunderer fotografiert ein Standbild von Na Li in ihrer Heimatstadt Suhan. (12. Juli 2011)
Schon jetzt ein Denkmal: Ein Bewunderer fotografiert ein Standbild von Na Li in ihrer Heimatstadt Suhan. (12. Juli 2011)
Keystone
Baisse wegen zu wenig Bildung? Na Li am US Open. (31. August 2012)
Baisse wegen zu wenig Bildung? Na Li am US Open. (31. August 2012)
Keystone
1 / 4

China zählt zu den grössten Sportnationen der Erde. Im Männertennis ist das Reich der Mitte aber noch nicht einmal eine Randnotiz wert. In den Top 100 der Weltrangliste findet sich kein einziger Chinese, in den Top 200 ist der 1,3-Milliarden-Einwohner-Staat gerade einmal mit zwei Spielern vertreten. Dennoch deutet viel darauf hin, dass die Chinesen in den nächsten zwei Jahrzehnten die Vormachtstellung der Europäer brechen werden. Der Tennissport boomt im bevölkerungsstärksten Land der Erde. Zwischen 2005 und 2011 hat sich die Anzahl der Aktiven von fünf auf 30 Millionen versechsfacht, den French-Open-Triumph der Tennis-Nationalheldin Na Li verfolgten im Juni des vergangenen Jahres 116 Millionen Zuschauer vor den Fernsehschirmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.