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Boris Becker muss Kreditkarten abgeben

Während das deutsche Tennisidol in Wimbledon für die BBC kommentiert, schreitet das Insolvenzverfahren voran.

Per Becker-Hecht auf den Tennisolymp: 1985 düpiert Boris Becker in Wimbledon als 17-Jähriger die gesamte Weltelite.
Per Becker-Hecht auf den Tennisolymp: 1985 düpiert Boris Becker in Wimbledon als 17-Jähriger die gesamte Weltelite.
Keystone
Hoch die Tassen: Nach dem Viersatzsieg über Kevin Curren aus Südafrika präsentiert Becker, Übername «Bum Bum», die Wimbledon-Trophäe.
Hoch die Tassen: Nach dem Viersatzsieg über Kevin Curren aus Südafrika präsentiert Becker, Übername «Bum Bum», die Wimbledon-Trophäe.
Keystone
Nur nicht schwitzen: Seit dem Ende der Zusammenarbeit mit Djokovic im Dezember 2016 ist Becker wieder als TV-Experte tätig.
Nur nicht schwitzen: Seit dem Ende der Zusammenarbeit mit Djokovic im Dezember 2016 ist Becker wieder als TV-Experte tätig.
Keystone
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17 Tage sind vergangen, seit ein britisches Gericht Boris Becker für bankrott erklärte. 17 Tage, in denen viel spekuliert wurde über seine finanziellen Verhältnisse, 17 Tage, in denen Becker nicht müde wurde, Zuversicht zu demonstrieren und zu beschwichtigen. Nun meldete der staatliche Insolvenzdienst in London aber laut «Bild», er habe dem dreifachen Wimbledonsieger sämtliche Kreditkarten abgenommen.

Beckers Ausgaben werden ab sofort lückenlos von der Behörde kontrolliert, sein finanzieller Spielraum betrage nur noch 500 Pfund, erklärte ihr Sprecher Ade Daramy. Auf welchen Zeitraum sich die Summe bezieht, wird allerdings nicht ausgeführt. Von Gesetzes wegen müssen Becker genügend Mittel bleiben, um seinen Lebensunterhalt und den seiner noch nicht volljährigen Kinder zu bestreiten.

Bereits im Juni hat ein Konkursgericht in London den dreimaligen Wimbledonsieger Boris Becker für zahlungsunfähig erklärt. (Video: Tamedia/AFP)

Der in Geldnöte geratenene Deutsche, der in seiner Karriere weit über 200 Millionen Franken verdiente, habe dem Insolvenzdienst alle nötigen Informationen über seine Vermögenswerte gegeben. Er werde deshalb während des Turniers in Wimbledon nicht mehr weiter behelligt. «Wir wollen schliesslich niemandem vom Arbeiten und Geldverdienen abhalten», so Daramy.

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