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Asarenka und Kvitova in den Halbfinals

Am WTA-Masters in Istanbul stehen Victoria Asarenka und Petra Kvitova als Halbfinalistinnen fest. Caroline Wozniacki scheidet aus, beendet die Saison aber als Nummer 1.

Triumph über die Nummer 1: Wimbledonsiegerin Petra Kvitova setzt sich gegen Caroline Wozniacki in zwei Sätzen durch.
Triumph über die Nummer 1: Wimbledonsiegerin Petra Kvitova setzt sich gegen Caroline Wozniacki in zwei Sätzen durch.
Keystone

Die Tschechin Petra Kvitova qualifizierte sich mit einem 6:4, 6:2 über Caroline Wozniacki für die Halbfinals. Kvitova bezwang zum zweiten Mal in ihrer Karriere eine amtierende Nummer 1. Beim ersten derartigen Erfolg vor zwei Jahren gegen Dinara Safina hatte sie auf dem Weg zum 6:4, 2:6, 7:6-Sieg noch Matchbälle abwehren müssen. Im Vergleich dazu geriet die Partie gegen Wozniacki zu einer einseitigen Angelegenheit. Petra Kvitova, die diesen Herbst in der Halle eine 16:0-Matchbilanz ausweist, brachte problemlos alle Aufschlagspiele durch und breakte die Dänin jeweils gleich zu Beginn der beiden Sätze.

Den Halbfinalplatz auf sicher hat auch Victoria Asarenka. Die Russin Vera Zwonarewa hätte mit einem Sieg über Agnieszka Radwanska nachziehen können, verlor aber nach vergebenen Matchbällen mit 6:1, 2:6, 5:7 und muss jetzt hoffen, dass die bereits qualifizierte Kvitova gegen Radwanska am Freitag ganz klar in zwei Sätzen gewinnt. Ansonsten schafft es die Polin, die als letzte die Qualifikation fürs Masters geschafft hat, in die Halbfinals. Um einen weiteren Platz unter den letzten vier spielen am Freitag Li Na, die Siegerin von Roland-Garros, und Samantha Stosur, die Championesse des US Open.

Wozniacki feiert sich selbst

Trotz zweier Niederlagen fühlte sich auch Caroline Wozniacki als Siegerin. Vier Jahre nach Justine Henin beendet die Dänin als erste Spielerin die Tennissaison zum zweiten Mal in Folge als Nummer 1. «Ich feiere mit meinem Team das zweite Jahr als Nummer 1. Das ist ein sehr stolzer und denkwürdiger Moment», so Wozniacki. «Nur wenige Spielerinnen haben eine Saison als Nummer 1 beenden können. Es ist deshalb etwas ganz besonderes, es zweimal nacheinander zu schaffen. Ich stehe erst am Beginn meiner Karriere und habe schon so viel erreicht. Ein Traum ist wahr geworden.» Wozniacki profitierte in Istanbul davon, dass Maria Scharapowa, die ihr noch hätte gefährlich werden können, verletzungsbedingt aus dem Turnier ausstieg und am Freitag im letzten Einzel durch Marion Bartoli ersetzt wird.

Trotz aller persönlicher Zufriedenheit muss Wozniacki in der Öffentlichkeit weiterhin um Anerkennung kämpfen. Ihr fehlt im Palmarès weiterhin ein Grand-Slam-Titel. In diesem Jahr erreichte sie nicht einmal den Final eines Major-Turniers. Dafür stand sie im Ranking fast ununterbrochen an der Spitze. Nur im Oktober musste die Dänin der Belgierin Kim Clijsters für eine Woche den Vortritt lassen. Wozniacki: «Ich denke, die Leute wissen schon, was wichtig ist. Jedes kleine Mädchen und jeder Junge weiss, was es heisst, in irgendwas die Nummer 1 zu sein.»

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