Nadal: Zuerst Final, dann wieder die Nummer 2

Der Spanier ist am Montag wieder die Nummer 2 in der Weltrangliste. Er überholt dank des 4:6, 6:2, 6:2-Sieges gegen Landsmann Nicolas Almagro beim Masters-1000-Turnier in Madrid den verletzten Novak Djokovic.

Wieder ganz der Alte: Rafael Nadal zeigt in Madrid, wie gut er sich wieder fühlt.

Wieder ganz der Alte: Rafael Nadal zeigt in Madrid, wie gut er sich wieder fühlt.

(Bild: Keystone)

Nadal bekundete gegen Almagro unter den Augen des portugiesischen Fussballstars Cristiano Ronaldo mehr Mühe als erwartet. Er verlor seine ersten drei Aufschlagspiele und geriet 1:4 in Rückstand. Diesen Fehlstart vermochte er nicht mehr zu korrigieren - mit seinem zweiten Service gewann er im ersten Durchgang bloss zwei von 13 Punkten. Das 4:6 war erst der zweite Satz, den Nadal im 14. Spiel auf Sand in dieser Saison verlor - zuvor hatte er 2010 einzig gegen den Letten Ernests Gulbis, der im Viertelfinal Titelverteidiger Roger Federer unterlag, einen Satz abgeben.

Nachdem Nadal im zweiten Durchgang beim Stand von 1:1 zwei Breakbälle abgewehrt hatte, übernahm er das Zepter. Bei eigenem Service agierte er sehr überzeugend - in den Sätzen 2 und 3 gab er nur noch zehn Punkte ab. Und als Rückschläger gewann er vier von acht Games. Nach 135 Minuten verwertete er seinen zweiten Matchball. Bereits im letzten Duell gegen Almagro hatte Nadal den ersten Satz verloren, damals waren jedoch auch die Sätze 2 (7:6) und 3 (7:5) umstritten gewesen. Im Head-to-Head steht es nun 6:0.

Revanche am Sonntag?

Im Endspiel könnte es zur Neuauflage des letztjährigen Finals kommen, falls Federer am Abend seinen Halbfinal gegen den Spanier David Ferrer (ATP 12) gewinnt. Es wäre das erste Aufeinandertreffen der beiden besten Tennisspielern der vergangenen Jahre seit Madrid 2009. Nadal bietet sich die Chance, seinen 18. Masters-Titel zu gewinnen, womit er Andre Agassi überflügeln würde und alleiniger Rekordhalter wäre.

fal/si

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