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6:1, 6:4 – Federer deklassiert Djokovic

An den World Tour Finals in London kommt es zum Traumfinal zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. Beide hinterliessen in ihren Halbfinalpartien einen bestechenden Eindruck.

«Für mich lief alles wie erhofft» - Roger Federer ballt sie Siegerfaust.
«Für mich lief alles wie erhofft» - Roger Federer ballt sie Siegerfaust.
Keystone

Roger Federer erreichte das Endspiel der inoffiziellen Tennis-WM dank eines 6:1, 6:4-Erfolgs über den Weltranglistendritten Novak Djokovic. Der Baselbieter spielt am Sonntag ab 18.30 Uhr um seinen fünften Titel beim ATP-Finale. Schlägt er Rafael Nadal, schliesst er zu den Rekordhaltern Ivan Lendl und Pete Sampras auf.

Federer machte gegen Djokovic dort weiter, wo er am Donnerstag in der Gruppenphase aufgehört hatte. Mit abgeklärtem und offensivem Spiel führte er den Serben in der Neuauflage des Basel-Finals regelrecht vor. Im ersten Satz brachte Djokovic seinen Aufschlag nur einmal durch, musste aber auch dabei über Einstand gehen. «Für mich lief alles wie erhofft, durch das frühe Break konnte ich dann natürlich angriffiger spielen», erklärte Federer.

Vom 0:3 zum 6:4

Im zweiten Satz glich sich das Geschehen aus. Federer geriet sogar 0:3 ins Hintertreffen, da Djokovic seine einzige Breakmöglichkeit der Partie gleich nutzte. Auf den dritten Serviceverlust im Verlauf des Turniers reagierte der Favorit aber umgehend und glich zum 3:3 aus. Wenig später gelang ihm das entscheidende Break zum 5:4, das vierte an diesem Abend. Nach 80 Minuten beendete Federer die Partie und blieb damit auch beim vierten Auftritt unter 90 Minuten Spielzeit und ohne Satzverlust.

Nadal hatte gegen Andy Murray bedeutend mehr zu kämpfen. Drei Stunden und elf Minuten dauerte die hochklassige Tennisschlacht zwischen dem Weltranglistenersten und dem vier Positionen hinter ihm klassierten Schotten. Nadal machte im Tiebreak des Entscheidungssatzes einen 1:4-Rückstand wett, ehe er seinen dritten Matchball zum 7:6, 3:6, 7:6-Erfolg verwandelte.

«Im Final gibt es kein Verstecken für Nadal»

Obwohl viele Experten vor dem Turnier nicht damit rechneten, Nadal im Endspiel zu sehen, ist Roger Federer nicht überrascht. «Mich wundert es, dass man ihm in der Halle noch immer so wenig Kredit gibt», sagte der Schweizer. «Nadal kann auf jedem Belag hervorragend spielen. Es ist erstaunlich, wie er immer wieder unter dem Radar durchschlüpft. Im Final gibt es aber kein Verstecken mehr. Ich freue mich riesig auf das Duell.»

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