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1,96 Meter gross, 23-jährig und Aufschläge wie Raketen

Milos Raonic fordert heute Roger Federer im Wimbledon-Halbfinal. Wie gefährlich ist der Mann, der Bälle mit bis zu Tempo 227 aufschlägt?

Ein Getriebener, der trainierte, bis die Ballmaschine streikte: Milos Raonic nach seinem Sieg gegen Kei Nishikori in Wimbledon (1. Juli 2014). Foto: Reuters
Ein Getriebener, der trainierte, bis die Ballmaschine streikte: Milos Raonic nach seinem Sieg gegen Kei Nishikori in Wimbledon (1. Juli 2014). Foto: Reuters

Es gibt wenige Fotos, auf denen man ­Milos Raonic lachen sieht. Nicht einmal in den Momenten des Sieges. Das könnte damit zusammenhängen, dass der heutige Halbfinalgegner Roger Federers in Wimbledon in erster Linie spielt, um nicht zu verlieren, und nicht, um zu ­gewinnen. «Ich hasse Niederlagen», bekannte er kürzlich in einem Interview. «Ich hasse sie mehr, als ich Siege mag.» Er weiss es selber: «Die Leute sagen ­deshalb immer, dass ich aussehe, wie wenn mir nichts gefallen würde.»

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