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Swiss Football League sperrt die sechs Sion-Spieler

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League belegt die Sion-Spieler Stefan Glarner, Billy Ketkeophomphone, Mario Mutsch, Pascal Feindouno, José Goncalves und Gabri mit je fünf Spielsperren.

Diese haben laut SFL erneut gegen die Statuten verstossen.

Die sechs Spieler hatten sich Anfang August zunächst an das Bezirksgericht in Martigny gewandt und auf zivilrechtlichem Weg ihre Spielbewilligung erwirkt, nachdem die SFL die Spielberechtigung der sechs in der Sommerpause vom FC Sion neu verpflichteten Spieler aufgrund der von der FIFA gegen den FC Sion verhängten Transfersperre abgelehnt hatte. Am 30. September reichten die Spieler deswegen vor dem selben Gericht eine Klage gegen die SFL ein.

Mit dem Erwirken der Spielbewilligung und der Klage verstiessen die Spieler zweimal gegen die Statuten und das Reglement des Schweizerischen Fussballverbands (SFV). Diese sehen für zivilrechtliche Streitigkeiten in Verbandsangelegenheiten ausschliesslich das Internationale Sportgericht in Lausanne (CAS) als Schiedsgericht vor. Für den gemäss den Statuten des SFV nicht erlaubten Schritt vor das Zivilgericht sperrte die Disziplinarkommission die Spieler bereits am 6. August für ein Spiel, die neuerliche Missachtung der Regeln wird von der SFL als schwerwiegend und als Wiederholungsfall eingestuft.

Die Spieler haben nun fünf Tage Zeit, um gegen das Urteil zu rekurrieren. Ein Rekurs hätte aufschiebende Wirkung, in der nächsten Partie am Sonntag in Genf gegen Servette sind die sechs Spieler aber definitiv nicht spielberechtigt.

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