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Strafenflut in Langenthal

73:54: Dies ist nicht das Ergebnis des zweiten Playoff-Derbys zwischen Langenthal und Olten, sondern die pro Team gesammelten Strafminuten - NLB-Saisonrekord.

Die überaus "hässliche" Partie endete 7:5 für die Oltener. Cory Larose schien bei seinem ersten Einsatz nach zweimonatiger Verletzungspause einen persönlichen Rachefeldzug gegen die Oltener Ausländer Brent Kelly und Jeff Campbell anzutreten. Kelly und Campbell waren während Laroses Verletzunspause von Langenthal für die nächste Saison verpflichtet worden.

Larose sammelte bei seinem Comeback 43 Strafminuten - inklusive einer Matchstrafe. Auch bei Olten schien sich Frust angesammelt zu haben: Romano Pargätzi und Mathias Brägger mussten für zehn Minuten vom Eis. Bei all den Strafen verkam der Match beinahe zur Nebensache. Olten gewann verdient und führt in der Serie nun mit 2:0.

Erneut eine Klatsche einstecken musste der EHC Basel. Vor lediglich 582 Zuschauern (Saisonminusrekord) verlor das Heimteam 3:7 gegen Qualifikationssieger Visp. Schon die erste Viertelfinal-Partie hatten die Oberwalliser hoch (9:1) gewonnen. Basel konnte immerhin zu Beginn gut mithalten und ging in der 23. Minute durch Marc Grieder gar zwischenzeitlich (2:1) in Führung.

Die Serie ausgleichen konnten dagegen La Chaux-de-Fonds beim 5:1 gegen Sierre und Ajoie mit dem 5:2 gegen Lausanne. Der Matchwinner für La Chaux-de-Fonds hiess Benoit Mondou, der gleich drei Treffer erzielte. Ajoie sorgte im letzten Drittel mit vier Treffern für die Entscheidung. Einmal mehr spielentscheidend waren James Desmarais und Steven Barras, die alle fünf Tore für die Jurassier erzielten.

NLB. Playoff-Viertelfinals (best of 7). 2. Runde: Basel (8.) - Visp (1. der Qualifikation) 3:7 (1:1, 1:4, 1:2); Stand 0:2. Langenthal (7.) - Olten (2.) 5:7 (1:1, 1:2, 3:4); Stand 0:2. Ajoie (5.) - Lausanne (3.) 5:2 (0:1, 1:1, 4:0); Stand 1:1. La Chaux-de-Fonds (6.) - Sierre (4.) 5:1 (1:1, 2:0, 2:0); Stand 1:1. -- 3. Runde am Freitag, 26. Februar.

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