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Starker Deschwanden, Ammann zurück

Simon Ammann gewinnt an seinen letzten Olympischen Spielen keine Medaille. Der Toggenburger liegt auf der Grossschanze nach dem ersten Durchgang nur auf Platz 29. Gregor Deschwanden ist Sechster.

Der Luzerner Gregor Deschwanden zeigte bei wechselnden Windbedingungen eine starke Leistung. Der 22-Jährige sprang 134,5 m weit und befindet sich vor dem finalen Durchgang in Lauerposition und auf dem Weg zu einem Diplom. Der Rückstand Deschwandens auf den Bronzeplatz beträgt knapp zehn Punkte.

Simon Ammann kam wie einige andere Topspringer mit den schwierigen Bedingungen im "RusSki Center"nicht zurecht und landete bereits nach 125,5 Metern. Für Ammann ist es der letzte Auftritt an Olympischen Spielen. Der erfolgreichste Schweizer Teilnehmer an Winterspielen nimmt in Sotschi zum fünften Mal an Olympischen Spielen teil. 1998 in Nagano gab er als 16-Jähriger sein Debüt, 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver gewann er je zweimal Gold. Mit vier Olympiasiegen ist er der erfolgreichste Skispringer der Geschichte.

In Führung liegt bei Halbzeit der Pole Kamil Stoch. Der Olympiasieger auf der Normalschanze sprang mit 139 m Schanzenrekord. Gleich weit flog der 41-jährige Japaner Noriaki Kasai, der bei seinen siebten Olympischen Spielen auf Medaillenkurs ist. Bereits aus der Entscheidung gefallen sind die Österreicher Thomas Diethart, der Sieger der Vierschanzentournee, und Thomas Morgenstern, der Olympiasieger von 2006 in Turin, die nur 125 m bzw. 122 m weit sprangen.

Der Beginn der Wettkampfs musste aufgrund starker Windböen verschoben worden. Aufgrund der schwierigen Bedingungen hatte bereits der Probedurchgang abgebrochen werden müssen.

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