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Staatsanwalt fordert fünfeinhalb Jahre Haft für Breno

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren für den ehemaligen Bayern-Profi Breno.

Nach Ansicht des zuständigen Staatsanwalts Nikolaus Lanz hat die Beweisaufnahme ergeben, dass Breno in der Nacht zum 20. September 2011 seine gemietete Villa im Münchner Nobelvorort Grünwald vorsätzlich in Brand gesteckt hat - mit Feuerzeugen und möglicherweise auch mit einem Brandbeschleuniger.

"Hier kommt aus Sicht der Staatsanwaltschaft allein der Angeklagte als Täter in Betracht", sagte Lanz vor dem Landgericht München in seinem Plädoyer.

Der Strafrahmen sieht eine Strafe von einem bis 15 Jahren vor. "Aus Sicht der Staatsanwaltschaft steht für eine Abweichung kein Anlass." Vor allem habe Breno nach dem Brand keine Reue gezeigt. Dabei habe er sich bei dem Feuer nicht sicher sein können, dass seine Frau, die drei Kinder und sein damaliger Manager nicht mehr im Haus befanden.

Brenos Verteidiger fordert einen Freispruch für den ehemaligen Verteidiger von Bayern München. "Was bleibt - nach meinem Dafürhalten - sind Zweifel", sagte der Rechtsanwalt Werner Leitner. Objektive Nachweise für eine Brandstiftung gebe es nicht.

Der 22 Jahre alte Brasilianer Breno Vinicius Borges steht seit Mitte Juni wegen schwerer Brandstiftung vor Gericht. Beim Brand seiner Villa entstand ein Millionenschaden, das Haus musste abgerissen werden.

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