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Der Schweiger und der Elch

Reporter Martin Born erinnert sich an die alpinen Ski-Weltmeisterschaften von 1989 und 1999 in Vail/Beaver Creek. Heute: Die Stars der Titelkämpfe in Colorado.

Abräumer: Der Norweger Lasse Kjus zeigt eine seiner fünf Medaillen im Bundesstaat Colorado. (2. Februar 1999)
Abräumer: Der Norweger Lasse Kjus zeigt eine seiner fünf Medaillen im Bundesstaat Colorado. (2. Februar 1999)
Keystone
Zwei Goldmedaillengewinner in der Abfahrt von Vail: der Österreicher Hermann Maier und der Elch namens Kjus. (2. Februar 1999)
Zwei Goldmedaillengewinner in der Abfahrt von Vail: der Österreicher Hermann Maier und der Elch namens Kjus. (2. Februar 1999)
Keystone
Starkes Norweger-Duo und ein Schweizer: Kjetil Andre Aamodt (l.) und Lasse Kjus freuen sich 1999 über Gold und Silber, Paul Accola über Bronze in der Kombination. (9. Februar 1999)
Starkes Norweger-Duo und ein Schweizer: Kjetil Andre Aamodt (l.) und Lasse Kjus freuen sich 1999 über Gold und Silber, Paul Accola über Bronze in der Kombination. (9. Februar 1999)
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Vail muss zweimal bis zum letzten Rennen warten, bis klar ist, wie die Superstars seiner Weltmeisterschaften heissen. Erst der Slalom schafft Klarheit.

1989 hätte es Pirmin Zurbriggen sein können oder Alberto Tomba, wie ein Jahr zuvor bei den Olympischen Spielen von Calgary. Doch Zurbriggen, der in Hochform nach Colorado reist und dem vier Medaillen zugetraut werden, stürzt beim Abfahrtstraining so schwer, dass er auch mit einer etwas bescheideren Ernte glücklich sein muss. Er gewinnt Silber im Super-G und Bronze im Riesenslalom. Tomba reist als grosser Geschlagener nach Hause. Nach dem siebten Rang im Riesenslalom scheidet er im Slalom schon im ersten Lauf aus. An seiner Stelle feiert einer, der nicht so laut und viel spricht wie der Italiener: Rudi Nierlich, der 23-jährige Östrreicher aus Bad Ischl, gewinnt als einziger Fahrer bei dieser WM zwei Goldmedaillen.

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