Zum Hauptinhalt springen

Sitten und Luzern im Blickpunkt

Das Walliser Tourbillon könnte heute Sonntag (16.00 Uhr) zum Schauplatz eines prominenten Rückkehrers werden.

Nati-Captain Alex Frei gastiert mit dem FC Basel in Sitten und steht vor seinem 108. Einsatz in der höchsten Schweizer Spielklasse, dem ersten seit knapp sieben Jahren. Sein letztes Spiel bestritt der 30-jährige Schweizer Rekordtorschütze am 8. Dezember 2002 mit Servette in Bern gegen die Young Boys (4:4). Ein anderer ruhmreicher Bundesliga-Stürmer früherer Tage, der Belgier Emile Mpenza, könnte bei Sion von Beginn an spielen. Mpenza war am Mittwoch beim 3:1-Heimsieg gegen Luzern 20 Minuten vor Spielende eingewechselt worden -- und glänzte auf Anhieb als Torschütze.

Heute Sonntag kommt es auch zur Rückkehr des neuen GC-Trainers Ciriaco Sforza nach Luzern -- genauer gesagt nach Emmenbrücke. Gut zwei Jahre war der 39-Jährige bei den Zentralschweizerin tätig gewesen, ehe er im letzten August entlassen wurde. "Am Schluss war ich nicht mehr mit Freude dabei, da die Mannschaft nicht mehr intakt war", sagte Sforza rückblickend. Er freue sich aber sehr, dass die Luzerner den Klassenerhalt geschafft hätten, denn "der FCL gehört in die Super League." Mit der Entwicklung seines jetzigen Teams ist Sforza zufrieden. Die Tendenz zeige klar aufwärts, "auch wenn wir noch nicht bei 100 Prozent sind."

Bei der Premiere im Gersag-Stadion, dem Luzerner Exil bis 2011, sorgt auch das mögliche Debüt von Hakan Yakin im Dress des Heimteams für Interesse. Der Katar-Rückkehrer trainierte am Freitag nach seiner Bauchmuskel-Verletzung wieder mit der Mannschaft und sitzt gegen seinen Ex-Verein auf der Bank. Luzern-Trainer Rolf Fringer -- auch er ein ehemaliger Hopper -- sehnt sich dringend nach seinem Spielmacher: "Wir entwickeln zu wenig Torgefahr aus dem Mittelfeld." Doch auch Yakin kann den durch die Abgänge von Milan Gajic, Oscar Scarione und Joe-Tex Frimpong entstandenen Substanzverlust nicht wettmachen. "Für uns wird jedes Spiel eine Knacknuss", so Fringer. Er hofft, dass sich zumindest das neue Stadion, das 8500 Zuschauern Platz bietet, zu einem kleinen "Hexenkessel" entwickelt.

Im dritten Spiel vom Sonntag treffen Aarau und die Young Boys aufeinander.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch