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Simon Schochs Silberfahrt in Spanien

Simon Schoch gewann am letzten Tag der FIS-WM im Parallel-Slalom Silber. Der Schweizer unterlag im Final Benjamin Karl, dem derzeit weltbesten Alpin-Spezialisten.

Nach seinem Sieg in der Qualifikation glitt Schoch wie in seinen besten Zeiten dem Ziel entgegen. Der Reihe nach schaltete er den früheren Champion Rok Flander, den Kanadier Morison und im Halbfinal den slowenischen Dritten Marguc aus. Erst im letzten Run des Tages verspielte er seine Mini-Reserve von vier Hundertstel und musste dem österreichischen Top-Favoriten den Vortritt überlassen.

Vier Jahre nach seinem Titelgewinn in Arosa griff Schoch wieder nach Gold und gewann am Ende die dritte Schweizer Silber-Medaille dieser WM. Damit hat der Bruder von Doppel-Olympiasieger Philipp Schoch in seiner Karriere bereits vier WM-Medaillen gewonnen - keiner war zuletzt erfolgreicher als der 32-Jährige.

Fränzi Mägert-Kohli hatte ein Jahr nach den Olympischen Spiele den nächsten empfindlichen Rückschlag zu verkraften. Die Titelhalterin scheiterte bereits in den Viertelfinals. Sie unterlag der norwegischen Aussenseiterin Hilde-Katrine Engeli. Die Nummer 33 der FIS-Rangliste distanzierte die Schweizer Teamleaderin im ersten Lauf um 0,5 Sekunden und war danach von keiner Riderin mehr zu stoppen.

In der wegen starker Windböen um einen Tag verschobenen Qualifikation überzeugte die Schweizer Männer-Equipe. Simon Schoch empfahl sich mit der Bestzeit für seine späteren Highlights. Einzig Nevin Galmarini scheiterte früh. Nach einem Sturz im ersten Run blieb der 24-Jährige ohne jegliche Chance.

Für Roland Haldi endete die WM im Achtelfinal gegen Doppel-Weltmeister Karl. Kaspar Flütsch schied in der gleichen Runde aus. Der Bündner vergab ein besseres Ergebnis wegen eines Fehlers, der ihm im Duell mit Marguc die Führung kostete. Im zweiten Run holte er zwar auf, musste am Ende aber zu viel riskieren und verpasste eine Torflagge.

Nicht vom Glück begünstigt war im Frauen-Tableau Patrizia Kummer. Die Walliserin wurde nach einem Fahrfehler im Viertelfinal ins Fangnetz geschleudert. Sie überstand den Crash unverletzt. Julie Zogg verabschiedete sich im Achtelfinal nach einem Torfehler.

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