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Siegbringender Urin aus Cola-Flaschen

Der Sonderermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur zeigt: Rund 1000 Russen aus über 30 Sportarten waren ins Staatsdoping involviert.

Russland vor Russland vor Russland – nicht nur in Sotschi wurden «internationale Wettbewerbe von Russen jahrelang gekapert». Foto: Lucy Nicholson (Reuters)
Russland vor Russland vor Russland – nicht nur in Sotschi wurden «internationale Wettbewerbe von Russen jahrelang gekapert». Foto: Lucy Nicholson (Reuters)

Richard McLaren ist ein mutiger Mann. Schliesslich hat ihn manches Hassmail erreicht. Er provozierte mit seinen ­Recherchen nämlich ein Land im Dauerangriff: Russland. Gestern präsentierte der Jura-Professor unbeeindruckt davon seinen zweiten Bericht zur Situation im russischen Spitzensport. Er war von Whistleblowern und Medien ausgelöst worden. Rund 1000 Athleten konnten McLaren und sein Team aus mehr als 30 Sportarten aufspüren. Sie waren in ein systematisches Dopingsystem involviert. Der russische Staat hatte es 2011 eingerichtet und bis 2015 laufen lassen.

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