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Schweizer U20 auf Schützenhilfe angewiesen

Die Schweizer müssen an der U20-WM in Ufa um die Viertelfinal-Qualifikation bangen. Nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen Tschechien sind sie auf die Schützenhilfe von Schweden angewiesen.

Der eine Punkt genügt der SIH-Auswahl nur dann für die Viertelfinals, wenn Titelverteidiger Schweden gegen Finnland einen Sieg nach 60 Minuten feiert. Ansonsten müssen die Schweizer wie bereits vor einem Jahr in Calgary in die Abstiegsrunde.

Immerhin kann das Team von Sean Simpson noch hoffen. Denn lange sah es danach aus, als würden die Schweizer in der regulären Spielzeit verlieren. Zu Beginn des zweiten Drittels gerieten sie nach zwei Gegentreffern innerhalb von 168 Sekunden 1:3 (27.) in Rückstand - beiden Toren waren kapitale Fehler in der Verteidigung vorausgegangen. Die SIH-Auswahl kämpfte sich jedoch dank zweier Powerplay-Tore in den letzten acht Minuten in die Verlängerung. Zunächst traf Christoph Bertschy (52.), und 161 Sekunden vor dem Ende lenkte Dario Simion einen Schuss von Samuel Guerra unhaltbar ab.

In der Overtime wurde den Eisgenossen ein weiterer Aussetzer zum Verhängnis. Tomas Hertl konnte ungehindert von hinter dem Tor in den Slot fahren und liess den Schweizer Keeper Melvin Nyffeler schlecht aussehen. Fraglich war zudem, weshalb Verteidiger Cédric Hächler hinter das Gehäuse fuhr und nicht davor absicherte. Ansonsten wäre der Treffer wohl nicht gefallen.

Im ersten Drittel waren die Schweizer bereits in der 4. Minute in Schieflage geraten. Danach überstanden sie eine doppelte Unterzahl von 74 Sekunden. In der 15. Minute glich Verteidiger Christian Marti zum 1:1 aus.

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