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Schweizer Handballer für die Barrage qualifiziert

Die Schweizer Handballer haben sich in der Vorqualifikation in Nikosia für die WM-Barrage im Juni qualifiziert.

Nach den Kantersiegen gegen die Färöer (44:17) und Zypern (36:16) setzte sich das Team von Goran Perkovac gegen Weissrussland 26:23 durch. Die Schweizer verdankten den Sieg einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, zur Pause hatten sie noch 9:13 im Rückstand gelegen.

Zum Matchwinner avancierte Marco Kurth. Der im Rückraum eingesetzte Linkshänder war in der Offensive praktisch im Alleingang für den Umschwung verantwortlich; vom 15:18 (41.) zum 23:21 (53.) erzielte er sechs der acht Tore der SHV-Auswahl. Insgesamt schoss Kurth zehn Treffer.

Auch Torhüter Roman Schelbert ist hervorzuheben. Der Keeper von Kriens-Luzern, der wegen Magenproblemen der eigentlichen Nummer 1, Pascal Stauber, während 60 Minuten zum Einsatz kam, parierte 18 Schüsse. Schelbert profitierte in seinem erst zwölften Länderspiel von einer erneut starken Schweizer Verteidigung, welche die Weissrussen je länger, je mehr im Griff hatte.

In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer in der Offensive grosse Probleme bekundet; es fehlte jegliches Selbstverständnis. Dies lag auch daran, dass die Weissrussen Regisseur Andy Schmid, der sein 100. Länderspiel bestritt, praktisch während der gesamten Partie mit einer Manndeckung belegten. Zudem unterliefen der Perkovac-Equipe zum Teil haarsträubende Fehler. In den ersten 30 Minuten brachten sie aus 26 Angriffen ganze neun Tore zu Stande, dies sagt alles aus.

Sporthalle der Unversität Zypern, Nikosia. -- 50 Zuschauer. -- SR Horvath/Marton (Un). -- Torfolge: 2:0, 2:3, 5:3, 5:4, 8:4, 9:6, 11:6, 13:9; 13:11, 16:13, 16:15, 18:15 (41.), 18:17, 19:17 (45.), 19:21 (51.), 21:22, 21:26 (58.), 23:26. -- Strafen: 7mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Tsitou/25.) gegen Weissrussland, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Weissrussland: Krainow/Kischou (für 3 Penaltys und ab 57.); Brouka (3), Puchouski (3), Kamischik (3), Gromyko (5), Usik (5/1), Tsitou, Siniak (3), Schumak, Nechaitschik, Kaliasniou, Wachnowitsch (1).

Schweiz: Schelbert; Goepfert, Kurth (10/3), Ursic (1), Schmid (4/1), Hess (2), Graubner (5), Scheuner (3), Fellmann, Oltmanns (1), Vukelic, Bucher.

Bemerkungen: Schweiz ohne Liniger, Hofstetter, Baviera (alle überzählig), Stauber und Ramseier (beide nicht eigesetzt, Stauber wegen Krankheit). -- 100. Länderspiel von Schmid.

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