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Schweizer Curlerinnen vorzeitig im Halbfinal

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott haben ihr erstes grosses Ziel im Olympia-Turnier von Vancouver erreicht.

Dank ihrem fünften Sieg in Serie, einem 4:2 gegen Europameister Deutschland, schafften sie vorzeitig den Einzug in die Halbfinals. Dem abschliessenden Vorrundenspiel gegen die USA kommt keine Bedeutung mehr zu, die Schweizerinnen können aber ihre Round-Robin-Bilanz noch auf 6:3 verbessern.

Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott wissen, dass der Kampf um die Medaillen jetzt erst richtig losgeht. Mirjam Ott, mit zwei Olympiamedaillen (zweimal Silber) bereits Rekordhalterin unter allen Curlern weltweit, ist fest entschlossen, ihre Karriere mit Gold zu krönen.

Im Halbfinal am Donnerstag um 18 Uhr Schweizer Zeit treffen die Davoserinnen auf die Kanadierinnen, gegen die sie in der Vorrunde 4:5 verloren hatten.

Der Match gegen Deutschland - es war auch eine Revanche zum EM-Final im Dezember in Aberdeen - verlief lange Zeit auf tiefem Niveau. Beide Teams gaben sich laufende Chancen und liessen selber laufend Chancen aus. In Anbetracht der Tatsache, dass es für beide Teams um sehr viel ging, konnte dies jedoch nicht erstaunen. Die Curlerinnen aus Garmisch kämpften um ihre allerletzte Chance, im Rennen um die Medaillen zu bleiben. Mirjam Ott musste oftmals Fehler ihrer Mitspielerinnen ausbügeln, so dass die Schweizerinnen in der defensiv geführten ersten Spielhälfte nie viel Druck entwickeln konnten. Im fünten und im sechsten End klärte Ott äusserst heikle Situationen; beim zweiten Mal konnten die Schweizerinnen sogar einen Stein zur 2:1-Führung stehlen. Dies gab ihnen den kleinen Vorteil, den sie bis zuletzt nicht mahr aus der Hand gaben.

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