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Schweizer Curler für Aufholjagd nicht belohnt

In der 5. Runde der Curling-EM in Aberdeen bezog das Schweizer Männerteam um Skip Markus Eggler die dritte Niederlage.

In einer Partie, in der aus ihrer Sicht alles schief lief, verloren die Schweizer gegen Frankreich 5:7. In den ersten vier Ends liessen sie sich sechs Steine zum 0:6-Rückstand stehlen. Normalerweise ist bei diesem Stand die Entscheidung gefallen. Die Curler von Basel Regio starteten aber eine bravouröse Aufholjagd, mit der sie bis nach dem 8. End auf 5:6 herankamen. In den letzten zwei Ends brauchte Frankreichs Skip Thomas Dufour viel Glück, um den Sieg in extremis sicherzustellen.

Die Schweizer weisen nun bereits drei Niederlagen vor. Um weiterzukommen, müssen sie nun die verbleibenden vier Vorrundenspiele voraussichtlich alle gewinnen.

Das Schweizer Frauenteam um Skip Mirjam Ott errangen derweil die Siege Nummern 3 und 4. Sie bezwangen Aussenseiter Finnland 6:4 und Mitfavorit Schottland 11:5.

Mit dem Erfolg gegen die zu einem Nationalteam zusammengewürfelte schottische Crew um Skip Eve Muirhead legten die aktuellen Europameisterinnen des CC Davos eine solide Basis, um abermals in die Medaillenspiele vorzustossen. Am Dienstag spielen sie gegen die deutlich schwächer eingestuften England und Italien. Mit zwei weiteren Siegen und der Zwischenbilanz von 6:1 Siegen stünden sie den Playoffs schon sehr nahe.

Die aktuellen Europameisterinnen des CC Davos übernahmen mit drei "gestohlenen" Steinen in den ersten zwei Ends früh die Kontrolle und gaben diese nicht mehr ab. Die noch sieglosen jungen Aufsteigerinnen aus Finnland um Skip Ellen Vogt waren klar unterlegen, lieferten aber ihre bislang beste Leistung am EM-Turnier ab. Im vierten End zogen sie ein schönes Spiel auf und liessen ihrerseits ohne Vorteil des letzten Steins einen Punkt zum 2:4 notieren. Aber auch in der Folge kamen sie nie näher als auf zwei Steine heran.

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