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Schadenersatz wegen ausgefallener Champions-League-Saison?

Wie andere europäische Spitzenklubs wollen sich der HC Davos und der SC Bern vom Eishockey-Weltverband IIHF für den Ausfall der Champions Hockey League finanziell entschädigen lassen. Dies berichtet die Berner Zeitung.

Davos als Schweizer Meister und Bern als Gewinner der Regular Season wären für die zweite Auflage des im letzten Januar von den ZSC Lions gewonnenen neuen Klubwettbewerbs qualifiziert gewesen. Der Rückzug der russischen Investoren hat die Durchführung jedoch verunmöglicht.

Wie SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi in der "BZ" darlegte, verdiente der SC Bern letzte Saison durch die Teilnahme an der mit 10 Millionen Euro dotierten CHL rund 400 000 Franken. Solche Einnahmenausfälle wie auch den "Verlust der sportlichen Plattform" monieren die 12 europäischen Spitzenklubs, die mit der IIHF Mehrjahresverträge abgeschlossen haben. Die Klubs haben sich im Rahmen von Hockey Europe formiert, der Interessengemeinschaft der Ligen in Schweden, Finnland, Tschechien, Deutschland, der Slowakei und der Schweiz.

Weil die IIHF ihren Sitz in Zürich hat, beauftragte Hockey Europe die National League und deren scheidenden Geschäftsführer Denis Vaucher, die Forderungen geltend zu machen. Vaucher hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, erste Gespräche mit der IIHF seien bereits erfolgt. Es wird mit einem Vergleich gerechnet.

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