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SC Bern sauer über kranke Servettiens

In Davos sickerte durch, dass Spengler-Cup-Teilnehmer Genève-Servette ins Visier des Einzelrichters geraten ist.

Auf einen Antrag der Nationalliga prüft er, ob die medizinisch begründete Genfer Absage des NLA-Spiels in Bern (5. Dezember) rechtens war.

Auslöser der "Ermittlungen" ist offenbar Genfs Keeper Tobias Stephan, der auch auf der Liste der kranken Servettiens stand. Einige Augenzeugen behaupteten, Stephan habe am Sonntag - also am Tag der abgesagten Partie - in Langenthal eine NLB-Partie besucht. In Bern reagierte man entsprechend verärgert, weil dem SCB wegen der kurzfristigen Absage Einnahmen entgangen waren.

Stephan selber bestätigte den Spielbesuch. Er habe sich aber nur rund 30 Minuten in der Halle aufgehalten, weil er auf dem Rückweg nach Genf seinem Bruder kurz Hallo sagen wollte, erklärte er nach dem 2:0-Erfolg gegen Spartak. Fabian Stephan spielte bei Langenthals Gegner La Chaux-de-Fonds.

Mehrere Vertreter der Liga betonten am Rande des Spengler-Cups aber, dass nach wie vor die Unschuldsvermutung gelte. Eine Forfait-Niederlage haben die Romands nicht zu befürchten. Allenfalls würden sie gebüsst. Das Spiel wird am 11. Januar nachgetragen.

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