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Russland und Griechenland fast durch

Russland und Griechenland haben Matchball und auf Frankreich wartet der grosse Showdown mit Bosnien-Herzegowina.

Vor dem letzten Spieltag der Qualifikation zur Fussball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine am Dienstag stehen neben den beiden Gastgebern erst fünf weitere Teams als Teilnehmer fest. England löste sein Ticket durch ein 2:2 in Montenegro. Die Gastgeber stehen als Zweiter in den Play-offs, weil die von Ottmar Hitzfeld trainierte Schweiz zeitgleich 0:2 in Wales verlor. Vor England hatten sich bereits Deutschland, Titelverteidiger Spanien, Italien und Holland qualifiziert.

In der Gruppe D fällt die Entscheidung zwischen Frankreich und Bosnien-Herzegowina erst im direkten Duell am Dienstag im Stade de France. Den 5:0-Sieg der Bosnier gegen Luxemburg konterten die Franzosen mit einem 3:0 gegen Albanien. Frankreich hat einen Punkt Vorsprung.

In der Gruppe H kommt es am Dienstag in Kopenhagen zwischen Dänemark und Portugal zum "Final" um das EM-Ticket. Die Dänen sicherten mit einem 4:1 auf Zypern zumindest die Teilnahme an de rBarrage, Leader blieb aber Portugal, das gegen Island 5:3 siegte.

Griechenland schlug durch die Treffer von Giorgis Samaras (71.) und Theofanis Gekas (79.) im Spitzenspiel der Gruppe F Kroatien 2:0 und liegt damit vor dem letzten Spieltag zwei Punkte vor dem WM-Dritten von 1998. Die Partie war nach Krawallen zwischenzeitlich unterbrochen worden. Am Dienstag brauchen die Griechen in Georgien nur noch einen Punkt, Kroatien trifft zeitgleich auf Lettland.

Klaas-Jan Huntelaar hat Holland in der Qualifikation den neunten Sieg im neunten Spiel und damit Platz eins in der Gruppe E gesichert. Der Stürmer von Schalke 04 erzielte in Rotterdam den entscheidenden Treffer (40.) zum mageren 1:0 von "Oranje" gegen Moldau.

Hinter dem Europameister von 1988 hat Schweden nach einem 2:1 in Finnland den zweiten Platz in der Gruppe E sicher. In Finnland trafen die England-Legionäre Sebastian Larsson (8.) und Martin Olsson (52.) für Schweden.

Belgien hat sich ein Finale gegen Deutschland erkämpft. Die "Roten Teufel" gewannen ihr letztes Heimspiel gegen Kasachstan 4:1 und verdrängten damit die Türkei vom zweiten Platz der Gruppe A. Damit könnte Belgien am Dienstag in Düsseldorf mit einem Sieg über die DFB-Elf aus eigener Kraft den zweiten Platz und damit den Einzug in die Play-off-Spiele sichern. Die Türken müssen nach dem 1:3 gegen Deutschland daheim gegen Aserbaidschan punkten.

Österreich hat derweil im ersten Spiel unter Interimstrainer Willibald Ruttensteiner seine Negativserie ausgerechnet gegen das Team von Berti Vogts beendet. Nach zuletzt sechs sieglosen Qualifikations-Spielen gab es ein 4:1 in Aserbaidschan.

In Brüssel sorgten Timmy Simons (40.), Jungstar Eden Hazard (43.), Vincent Kompany (49.) und Marvin Ogunjimi (84.) für klare Verhältnisse zugunsten der Belgier.

Serbien muss um seine Chance bangen, als Gruppenzweiter in die Play-offs einzuziehen. Im Spitzenspiel der Gruppe C trotzten die Gastgeber den bereits qualifizierten Italienern ein 1:1 ab. Zeitgleich gewann Estland 2:1 in Nordirland und zog mit 16 Punkten an Serbien (15) vorbei auf Rang zwei. Allerdings haben die Esten bereits alle zehn Spiele absolviert, die Serben müssen am Dienstag in Slowenien gewinnen.

Weltmeister Spanien feierte im siebten Spiel den siebten Sieg. Beim Tabellenzweiten Tschechien trafen Juan Mata (7.) und Xabi Alonso (23.) zum 2:0-Sieg der Iberer. Bei den Gastgebern sah Tomas Hübschman in der 69. Minute die Rote Karte. Tschechien liegt in der Gruppe I zwei Punkte vor Schottland, das erst am Samstag in Liechtenstein antritt.

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