Zum Hauptinhalt springen

Russland besiegt Norwegen

Die Russen halten dem Druck am heimischen Olympia-Turnier stand und bezwingen Norwegen in den Achtelfinals 4:0. Vor den letzten zwei Achtelfinals am Abend sind damit sechs Viertelfinalisten bekannt.

Der Sieg Russlands gegen die hartnäckigen Skandinavier war verdient. Dennoch offenbarte sich erneut, dass die Formsuche der Gastgeber nicht abgeschlossen ist. Spätestens im Viertelfinal am Mittwoch gegen Finnland muss die Formkurve heftig nach oben ausschlagen, will man sich gegen die starken Skandinavier nicht vorzeitig aus dem Turnier verabschieden. Alexander Radulow, der Stürmer des KHL-Klubs ZSKA Moskau, brach im zweiten Drittel, das mit 14:6 Schüssen dominiert wurde, mit dem 1:0 (25.) den Bann. Kurz vor Ende des Mitteldrittels beruhigte Stürmerstar Ilja Kowaltschuk die Nerven der einheimischen Fans und erhöhte auf 2:0. Im Schlussdrittel wehrten sich die Norweger nach Kräften gegen das Ausscheiden und ersetzten zwei Minuten vor Spielende für einen sechsten Feldspieler den Goalie. Das wurde prompt durch Radulow bestraft. Alexej Tereschtschenko erhöhte das Skore in der Schlussminute sogar noch auf 4:0.

Mit zwei Toren in den ersten zwölf Minuten ebneten die Slowenen sich den Weg in die Viertelfinals, wo sie am Mittwoch auf Schweden treffen, das beste Team der Vorrunde. Zuerst erwischte Superstar Anze Kopitar von den Los Angeles Kings den österreichischen Torhüter Mathias Lange mit einem Schuss in Überzahl zwischen den Beinen (6.), in der zwölften Minute traf Jan Urbas in Unterzahl zum 2:0 für die Slowenen, die erstmals an einem grossen Turnier die Viertelfinals erreichten. Österreich mit Assistenztrainer Christian Weber und seinen NHL-Stars Thomas Vanek, Michael Raffl und Michael Grabner war zu keiner Reaktion fähig. Die Slowenen kontrollierten die Partie auch im zweiten und dritten Drittel und entschieden mit dem 4:0 ins leere Tor in der 58. Minute die Partie endgültig.

In den weiteren Achtelfinals spielt heute ab 18 Uhr die Schweiz gegen Lettland und Tschechien gegen die Slowakei.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch