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Rückrundenauftakt bei sibirischer Kälte

Sibirische Temperaturen und Neuschnee vermiesen den Auftakt zur Rückrunde in der Axpo Super League. Luzern trifft heute um 17.45 Uhr auf den FC Zürich.

In der neuen Luzerner swissporarena erlebt die eben erst fertig installierte Rasenheizung ihre Feuertaufe. Seit Montag wird 30 Grad warmes Wasser durch die Rohre unter dem Rasen gepumpt. Von Dienstag bis Donnerstag fielen in Luzern jedoch rund 15 Zentimeter Neuschnee. Die Stadionverantwortlichen sind zuversichtlich, dass der Schnee bis Spielbeginn weggeschmolzen ist. Probleme könnten aber die tiefen Temperaturen bereiten. Bei Spielbeginn wird mit einer Kälte von minus zwölf Grad gerechnet. Wie der Rasen diese Tortur erträgt, ist ungewiss. Auch der Ticketverkauf liegt wegen der klirrenden Kälte deutlich unter den Erwartungen. Es wird mit rund 15'000 Besuchern gerechnet.

Die Stimmung dürfte allerdings aussergewöhnlich sein. Nach dem durch die Klubleitung verhängten Fahnen- und Doppelhalter-Verbot und dem nachfolgenden Stimmungs-Boykott durch die Fans in den letzten beiden Heimspielen der Vorrunde hat man in Luzern rechtzeitig zum konstruktiven Dialog zurückgefunden. Die beidseitigen Massnahmen wurden aufgehoben, einzig das Abbrennen von Pyro-Material und das Zünden von Petarden sind weiterhin verboten. Die FCL-Fans werden sich heute von ihrer besten Seite präsentieren wollen. Sorgen bereitet den Sicherheits-Verantwortlichen allerdings die Ankündigung der FCZ-Supporter, den Gäste-Fan-Sektor zu boykottieren und sich unter die FCL-Fans mischen zu wollen.

FCL-Trainer Murat Yakin muss gegen den FCZ noch auf Neuzugang Lezcano verzichten. Der Stürmer ist noch nicht spielberechtigt. Beim FCZ fehlen die beim Afrika-Cup engagierten Tunesier Chermiti und Chikhaoui.

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