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Rolf Feltscher zur Schweizer U21 - Bruder Frank nach Venezuela?

Rolf Feltscher wird dem Aufgebot der Schweizer U21-Junioren Folge leisten, sein Bruder aber womöglich nicht.

Der 20-jährige Verteidiger vom Serie-A-Klub Parma steht Auswahl-Trainer Pierluigi Tami in den folgenden EM-Qualifikationspartien gegen Estland (Donnerstag) und Kroatien (5. September) zur Verfügung, obwohl er bei Venezuelas A-Nationalmannschaft im Kader für die Testspiele gegen Argentinien (Freitag in Kalkutta/Indien) und Guinea (6. September in Caracas) figurieren würde. Marco von Ah, der Medien-Chef im Schweizerischen Fussballverband, hat dies auf Anfrage bestätigt.

Rolf Feltschers älterer Bruder Frank hingegen, der im Juni mit der Schweizer U21 in Dänemark in den EM-Final eingezogen war, momentan aber kein SFV-Aufgebot vorliegen hat und kürzlich ebenfalls vom venezolanischen Verband kontaktiert worden ist, reise möglicherweise anfangs dieser Woche zur Nati der Südamerikaner. Auch wenn er für Venezuela zum Einsatz kommen würde, wäre der GC-Mittelfeldspieler für die Schweiz noch nicht verloren, weil es sich um die Teilnahme an Freundschaftsspielen handeln würde.

Die Venezolaner, die bislang noch nie an einer Weltmeisterschaft teilgenommen haben, befanden sich zuletzt im Aufwind. Dank dem überraschenden 4. Platz an der letzten Copa America im Juli ist "La Vinotinto" in der FIFA-Weltrangliste an Position 44 klassiert. Die Feltschers sind mit Venezuela verbunden, weil deren Mutter aus diesem Land stammt.

Die Zeitung "Blick" hatte in den vergangenen Tagen auch berichtet, dass sich Heinz Barmettler eventuell der Nationalmannschaft der Dominikanischen Republik anschliesse. Dieses Thema dürfte allerdings vom Tisch sein, nachdem der Defensiv-Spezialist vom FC Zürich von Ottmar Hitzfeld für das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien nachnominiert worden ist.

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